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Sport

Barca: Frank darf bleiben - so lange er will

Schiedsrichter für Torkamera, aber gegen Videobeweis und: Gedenkfeier für Busby Babes, Qualitätsmängel bei Frauen-WM sowie Kampf dem blauen Dunst in deutschen Fußballstadien.

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Genau 50 Jahre nach dem Tod von acht Spielern des Fußballklubs Manchester United bei einem Flugzeugunglück in München haben Politiker sowie britische und deutsche Vereinsvertreter der insgesamt 23 Opfer gedacht. Die Maschine der britischen Fluggesellschaft BEA war am 6. Februar 1958 im dichten Schneetreiben beim dritten Startversuch in einen Maschendrahtzaun am Ende der Rollbahn gerast, gegen mehrere Bäume und ein Gebäude geprallt, zerbrochen und in Flammen aufgegangen. Die Busby Babes, wie die Mannschaft von Trainer Matt Busby wegen ihrer vielen jungen Spieler genannt wurde, befanden sich am Tag des Unglücks auf dem Rückflug aus Belgrad, wo sie mit einem 3:3 gegen das Team von Roter Stern das Halbfinale des Europapokals erreichten.

Schiedsrichter für Torkamera

Die Spitzen-Schiedsrichter der Europäischen Fußball-Union haben sich auf einem Seminar auf Zypern für die Einführung der Torkamera ausgesprochen, um bei strittigen Situationen leichter entscheiden zu können, ob der Ball die Torlinie komplett überschritten oder nicht. Dies gab die UEFA am Mittwoch bekannt. Ansonsten sprachen die Schiedsrichter sich gegen Video-Technologie auf dem Fußballplatz aus. Auch wollen sie keinen Monitor, der dem vierten Offiziellen am Spielfeldrand als Hilfe dienen könnte.

Frauen-WM 2011: Es bleibt bei 16 Mannschaften

Die Fußballkommission des Weltverbandes FIFA hat sich dafür ausgesprochen, auch die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland mit 16 Mannschaften durchzuführen. Die Kommission sei der Ansicht, dass "die nach wie vor beträchtlichen Niveau-Unterschiede bei den Teams" eine Aufstockung des Teilnehmerfeldes der Frauen-WM noch nicht zuließen. Eine endgültige Entscheidung wird das FIFA-Exekutivkomitee am 14. März fassen.

Kampf dem blauen Dunst im Stadion

Von rauchfreien Stadien wie in England ist die Bundesliga noch weit entfernt. In vielen Stadien darf derzeit noch unbehelligt gepafft werden. Allerdings geraten die Bundesligaklubs immer mehr unter Druck. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, schloss die Notwendigkeit staatlicher Regelungen nicht aus, wenn es auf freiwilliger Basis keinen besseren Nichtraucherschutz gebe. Bätzing sprach von einer "immensen Verantwortung" des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL): "Rauchen und Sport passen nicht zusammen".

Rijkaard darf bleiben - so lange er will

Präsident Joan Laporta vom spanischen Fußball-Traditionsklub FC Barcelona hat seinem Trainer Frank Rijkaard trotz des derzeitigen Sechs-Punkte-Rückstands auf den Erzrivalen Real Madrid den Rücken gestärkt. "Wir haben volles Vertrauen in Frank", sagte der Klub-Chef in einem Fernseh-Interview: "Er hat den richtigen Charakter für diesen Verein und wird bei uns bleiben, so lange er will."

Griechischer Gesetzesentwurf zu Stadion-Sicherheit

Die griechischen Fußball-Klubs sollen in Zukunft für die Sicherheit in den Stadien selbst verantwortlich sein und so die Gewaltwelle der vergangenen Jahre stoppen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, der von der griechischen Regierung vorgestellt wurde. Demnach sollen die Vereine für das Verhalten ihrer Fans haftbar gemacht werden. Zusätzlich erhalten die Sicherheitskräfte in den Fußball-Arenen das Recht, Leibesvisitationen und Verhaftungen durchführen zu dürfen. (wga)