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Kunst

Banksy schenkt Grundschülern ein Graffiti

Er selbst tritt nie in Erscheinung. Der britische Streetart-Künstler Banksy hat heimlich die Wand einer Grundschule im englischen Bristol besprüht. Die Schulleitung hatte zuvor ein Gebäude nach ihm benannt.

Es sieht aus wie einen Kinderzeichnung, ist aber echte Kunst. Ein skizziertes Mädchen spielt mit einem brennenden Autoreifen. Der Streetart-Künstler Banksy hat mit diesem Graffiti (Foto) den Schulhof der Bridge Farm School im englischen Bristol verschönert. Damit bedankt er sich auf seine Art dafür, dass ein Teil des Schulgebäudes nach ihm benannt wurde.

Die Identität des mysteriösen Streetart-Künstlers, der auch eine Künstlerin sein kann, ist immer noch unbekannt. Man vermutet, dass er selbst aus Bristol stammt. Mit gesellschaftskritischen Motiven sprüht er seine Botschaften auf Häuserwände in der ganzen Welt. Großformatige öffentliche Wandarbeiten von ihm sind unter anderem in Australien, Europa, Israel, Kuba, Japan, Mexiko und den USA zu sehen. Damit wurde er weltberühmt.

Politischer Kunst-Aktivist

Neben Streetart ist Banksy auch in anderen künstlerischen Bereichen aktiv. In mehreren Büchern veröffentlichte er Fotos seiner Graffiti und Gemälde mit ganz persönlichen Kommentaren. Auch als Filmemacher ist er erfolgreich. Sein Dokumentarfilm "Exit through the Gift Shop" über die französischen Künstler Thierry Guetta und Invader wurde 2011 sogar für einen Oscar nominiert.

2015 bezog er politisch Stellung zur Bombardierung des Gaza-Streifens durch die israelische Luftwaffe. In seinem Kurzvideo "Willkommen in Gaza" zeigte Banksy das Ausmaß der Zerstörung mit zynischen Untertiteln wie: "Die Einheimischen mögen es hier so sehr, dass sie nie fortgehen - weil sie nicht dürfen". Aufgrund seines poltischen Engagements, zählte ihn das Time Magazine 2010 zu einem der 25 einflussreichsten Künstler der Welt.

Bei seiner Ausstellung in München im April 2016, waren Arbeiten von Banksy erstmals auch in Deutschland zu sehen.

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