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Welt

Bangladesch - Arsen im Trinkwasser!

"Drinking Water Management“

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Flut in Bangladesch: Junge mit Krug, in dem sich Trinkwasser befindet

Wer an Bangladesch denkt, denkt nicht automatisch an Wasserknappheit. Im Gegenteil: alljährlich wiederkehrende Meldungen über katastrophale Überschwemmungen während der vier- bis fünfmonatigen Monsunzeit lassen eher den Schluss zu, das Land leide unter zu großen Mengen an Wasser. Von Überfluss könnte man gar reden.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit - Wasser ist zwar vorhanden, doch sauber ist es nicht!

Das am dichtesten bevölkerte Land der Erde steht deshalb vor der großen Herausforderung, alle Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Besonders in den Slums der Großstädte und auf dem Lande leidet die Bevölkerung unter den Folgen von schmutzigem Wasser aus Flüssen und Teichen und mangelhaften sanitären Anlagen. Mitunter tödlich verlaufende Krankheiten wie Durchfall oder Ruhr können epidemische Ausmaße annehmen.

Mit sauberem Wasser aus Tiefbrunnen hoffte man, das Problem in den Griff zu bekommen. Doch damit tat sich eine neue Gefahr auf – Arsen. Die giftige Substanz aus dem Sedimentengestein verseucht das Grundwasser in den Brunnen und verursacht Krankheiten, die Jahre später ausbrechen. Regierung und Hilfsorganisationen bleiben nicht untätig: Filtertechniken sollen das verseuchte Wasser reinigen, Radiospots die Bevölkerung aufklären.

Darüber und über vieles mehr berichten Mohammad Shamsul Hoque von Radio Bangladesh Betar und Christoph Hasselbach von der Deutschen Welle, die die 30-minütige Sendung 2001 in Bangladesch produzierten. Das Programm liegt in Englisch vor.

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