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KINO

Bal - der Goldene Bär im Kino

Mythische Orte: der türkische Film "Bal" +++ Seltsames Leben: der deutsche Film "Zarte Parasiten" +++ Späte Premiere: der DDR-Film "Die Taube auf dem Dach".

Semih Kaplanoğlu und Jury-Präsident Werner Herzog (Foto picture alliance dpa)

Semih Kaplanoğlu und Jury-Präsident Werner Herzog

Das türkische Kino ist im eigenen Land vor allem mit Komödien und Actionware erfolgreich, kleinere Arthouse-Filme haben es dagegen schwer. Regisseur Semih Kaplanoğlu ist ein Filmemacher, der künstlerisches, anspruchsvolles Kino macht. Kaplanoğlu ist hierzulande kein Unbekannter, waren doch schon andere Werke dieses bemerkenswerten Regisseurs in Deutschland zu sehen. "Bal" - zu deutsch: Honig - ist sein neuer Film.

Außerdem:

"Zarte Parasiten"

Auch bei einem Festival, nämlich in Venedig im vergangenen Jahr, feierte der deutsche Film "Zarte Parasiten" Premiere. Das Regieduo Christian Becker und Oliver Schwabe erzählt in seinem zweiten gemeinsamen Film die Geschichte eines jungen Pärchens, dass sich bei anderen Menschen für eine bestimmte Zeit einnistet, um so zu überleben. Sie freunden sich allerdings auch mit den jeweiligen Gastgebern an - daher der Titel "Zarte Parasiten". Jochen Kürten im Gespräch mit den beiden Regisseuren.

Späte Premiere

"Es kann auf dem Gebiet von Kunst und Literatur keine Tabus geben!" Dieses Zitat stammt erstaunlicherweise von Erich Honecker. Der war 1971 Sekretär des Zentralkomitees der SED. Schon kurze Zeit später musste er wieder zurückrudern, da einige Künstler seinen Ausspruch zu wörtlich genommen und den DDR-Alltag schonungsloser als gewünscht geschildert hatten. "Die Taube auf dem Dach" entstand 1973 und wurde verboten - mit 37 Jahren Verspätung kommt er jetzt in die Kinos.

Redaktion und Moderation: Jochen Kürten

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