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Sport

Bahnrad-WM: Gold für Welte und Vogel

Miriam Welte und Kristina Vogel haben sich bei der Bahnrad-WM in Minsk im Teamsprint gegen China durchgesetzt und Gold gewonnen. Außerdem gab es noch eine deutsche Bronzemedaille.

Toller Auftakt für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR): Zum Auftakt der Bahnrad-Weltmeisterschaften im weißrussischen Minsk haben Miriam Welte und Kristina Vogel die Goldmedaille gewonnen. In der Neuauflage des olympischen Finales setzten sich die beiden gegen die Chinesinnen Gong Jinjie und Guo Shuang durch und verteidigten ihren WM-Titel von Melbourne im vergangenen Jahr.

Die beiden deutschen Radsportlerinnen waren um drei Hundertstel schneller und sorgten für eine kleine Überraschung, da zuletzt die Polizeiausbildung Priorität vor dem Training gehabt hatte. Vogel hatte ihre letzte Prüfung erst am Freitag gehabt, vor der Ankunft in Minsk hatten beide nicht einmal miteinander trainiert. "Es ist unglaublich", strahlte Welte. "Mir fehlen die Worte. Ich kann's nicht erklären, ich kann's nicht beschreiben, ich freu' mich einfach wahnsinnig". Vogel, die sich nach der Siegerehrung eine Träne aus dem Auge wischte, fasst ihren Gemütszustand so zusammen: "Ein richtig geiles Gefühl."

Bronze für Eilers

Zuvor hatte Joachim Eilers für das BDR-Team die Bronzemedaille im 1000-Meter-Zeitfahren gewonnen. Der 22-Jährige legte die vier Runden in 1:01,450 Minuten zurück und wurde Dritter. Der deutsche Bahnvierer verpasste dagegen in der 400-m-Mannschaftsverfolgung nur knapp den Einzug in das kleine Finale um Bronze und belegte Rang sechs. Das Quartett um Lucas Liß, Theo Reinhardt, Maximilian Beyer und Henning Bommel war um nur rund sechs Zehntelsekunden zu langsam. Es war die stärkste Platzierung seit vier Jahren. In der Qualifikation zur Einerverfolgung der Frauen erreichte Lisa Brennauer ebenfalls einen ordentlichen sechsten Rang.