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Wirtschaft

Bahn-Streik: Güterzüge stehen schon

Trotz Vermittlungsversuchen bis zur letzten Minute haben die Lokführer ihre nächste Streikrunde begonnen. Bisher ist nur der Güterverkehr betroffen. Gibt es keine Einigung, folgen in der Nacht die Personenzüge.

Auf der einen Seite wird gestreikt, auf der anderen verhandelt. Während Vertreter der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft GDL an einem unbekannten Ort in Frankfurt zusammen sitzen, stehen Teile des Güterverkehrs in Deutschland bereits still. Ab Mittwoch 02:00 Uhr soll der Personenverkehr ebenfalls bestreikt werden. Das Ende des Arbeitskampfes hat die Gewerkschaft bewusst offen gelassen. Das will sie erst 48 Stunden vorher bekanntgeben.

Auf die Ergebnisse der Gespräche in Frankfurt wird weiter gewartet. Die Bahn hatte den renommierten Arbeitsrechtler Klaus Bepler dazu gebeten. Über die Gespräche ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen.

Die Bahn stellt sich auf massive Zugausfälle auf Fernstrecken ein. Es werde voraussichtlich nur ein Drittel des regulären Fahrplanangebots abgedeckt werden können, sagte Bahn-Vorstand Ulrich Homburg.

Bei den Regionalzügen erwartet die Bahn, dass je nach Region 15 bis 60 Prozent der üblichen Zahl unterwegs sein werden. Im Güterverkehr sollen etwa 70 Prozent der Züge rollen. Die Deutsche Bahn werde ihre Kunden erneut einen stabilen Ersatzfahrplan bereitstellen.

nm/dk (dpa, afp)

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