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Reise

Badegewässer in Europa immer besser

Nach einer aktuellen EU-Studie gibt es besonders sauberes Wasser in Luxemburg und an den Küsten von Griechenland sowie den Mittelmeerinseln Malta und Zypern.

In neun von zehn Fällen ist die Wasserqualität an deutschen Badestellen "ausgezeichnet", wie aus dem jährlichen Badebericht der EU-Umweltagentur EEA hervorgeht. Deutschland belegt im EU-Vergleich hinter Luxemburg, Zypern, Malta, Griechenland, Kroatien und Italien den siebten Platz. Dabei nahm die Zahl der Badegewässer mit ausgezeichneter Qualität 2015 gegenüber dem Vorjahr erneut leicht zu, von 2063 auf 2070. Gleichzeitig sank die Zahl der Badegewässer mit "schlechter" Qualität von 14 auf fünf. 177 Gewässern wurde eine "akzeptable" Qualität bescheinigt.

Der EU-Bericht basiert auf Wasserproben an 21.000 Badestellen vom vergangenen Jahr. Auf dieser Grundlage gibt er Hinweise darauf, an welchen Stellen die Badegewässer auch 2016 wahrscheinlich eine gute Qualität aufweisen. Grundsätzlich können Urlauber im Sommer davon ausgehen, in den meisten Seen, Flüssen und Küstengewässern unbesorgt baden zu können.

"Europäische Badegewässer haben zu 96 Prozent akzeptable und zu 84 Prozent exzellente Standards", erklärte EU-Kommissar Karmenu Vella. Das sei "das Ergebnis von 40 Jahren Investitionen in Wasser- und Abwasser-Infrastruktur".

Touristenmagnete wie Kopenhagen und München zögen nach EU-Angaben inzwischen Vorteile daraus, dass in die Abwassersysteme investiert wurde. Dadurch würden die dortigen Meeres- und Flussstrände sauberer.

Die Tests der Europäischen Umweltagentur beziehen sich auf Fäkalien aus städtischen und landwirtschaftlichen Abwässern. Selbst die Note "ausgezeichnet" bedeutet nicht, dass es an der Badestelle rundum sauber zugeht - Müll und andere Umweltverschmutzungen werden für den Bericht nämlich nicht direkt berücksichtigt.

Die drei Länder mit der höchsten Anzahl mangelhafter Badegewässer sind wie im Vorjahr Italien (95 Badegewässer), Frankreich (95 Badegewässer) und Spanien (58 Badegewässer). Allerdings gibt es in diesen Ländern auch besonders viele Strände. Wo die sauberen und weniger sauberen Badestellen liegen, zeigt eine Karte im Internet.

is/ks /AFP)

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