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Sport

Bad Boy beurlaubt

Ronaldinho braucht kein Geld, Chelseas Ehrenpräsident wurde Opfer eines tragischen Unfalls und in Manchester schlagen sich die Spieler selbst: Die Fußballnachrichten.

Den Mitspieler ins Krankenhaus geprügelt: Joey Barton. Quelle: AP

Den Mitspieler ins Krankenhaus geprügelt: Joey Barton

Der englische Fußball-Profi Joey Barton ist seinem Image des "Bad Boy" der Premier League einmal mehr gerecht geworden und wurde von seinem Klub Manchester City für den Rest der Saison aus der Mannschaft geworfen. Der 24-Jährige hat sich im Training eine Schägerei mit seinem Teamkollegen Ousmane Dabo geliefert, in deren Anschluss der Franzose mit einer blutigen Nase, einem Riss in der Lippe und geschwollenem Gesicht ins Krankenhaus gebracht werden musste. Bei City steht auch Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann unter Vertrag.

Barton hatte bereits in der Vergangenheit für ähnliche Schlagzeilen gesorgt. Vor zwei Jahren wurde er von seinem Verein zu einer Strafe in Höhe von 174.000 Euro verdonnert, nachdem er sich auf einer Trainings-Tour in Thailand von einer Gruppe gegnerischer Fans provozieren ließ und sich eine Rauferei lieferte. Im Jahr 2004 hatte Barton auf der Klub-Weihnachtsfeier seinem Teamkollegen James Tandy eine brennende Zigarre aufs Auge gedrückt hatte. Damals musste er 135.000 Euro Strafe zahlen.

Kein Geld

Bildergalerie Ronaldinho 1

Ronaldinho wird überall ausgehalten

Das Dasein als Fußball-Superstar hat offenbar zahlreiche positive Nebeneffekte. "Ich habe nie einen Euro bei mir. Überall, wo ich hinkomme, werde ich eingeladen. Ich habe nur meine Tank-Kreditkarte bei mir", sagte der zweimalige Welt-Fußballer Ronaldinho vom spanischen Meister FC Barcelona in einem Interview mit der französischen Sportzeitung France Football und fügte zudem ein pikantes Detail an: "Ich weiß auch nicht, was ich verdiene."

Während sich Ronaldinho auf dem Fußballplatz bestens auskennt, ist es mit seiner Orientierung abseits des Rasens offenbar nicht gut bestellt: "Ich verirre mich nur in meiner Heimatstadt Porto Alegre nicht. Überall sonst verlaufe ich mich."

Hubschrauberabsturz

Die Niederlage des englischen Fußball-Meisters FC Chelsea im Champions-League-Halbfinale beim fünfmaligen Cup-Gewinner FC Liverpool (1:4 im Elfmeterschießen) hatte ein tragisches Nachspiel: Im Anschluss an die Partie ist es zu einem Hubschrauber-Absturz gekommen, bei dem offenbar Chelseas Ehren-Vizepräsident Philip Carter und drei weitere Insassen getötet worden sind. Die Polizei gab allerdings die Identität der Todesopfer bislang nicht bekannt.

Der Helikopter mit dem Multimillionär an Bord war nach dem Spiel vom Liverpooler John Lennon Airport gestartet und kurz darauf vom Radar verschwunden. Nach einer fieberhaften Suche hat die Polizei das Wrack des Hubschraubers am Mittwoch in einem Waldstück gefunden. Die Absturzursache ist noch unklar. Das Ziel des Flugs war die Stadt Peterborough, die rund 150 Kilomter nördlich von London liegt.

Carter war einer von acht Ehren-Vizepräsidenten des Klubs, die aber alle keine offizielle Funktion im Verein haben. Klub-Boss Roman Abramowitsch befand sich am Dienstag auf einer Geschäftsreise und weilte nicht an der Anfield Road. Der russische Milliardär reist normalweise häufiger im Privat-Jet oder per Hubschrauber zu den Chelsea-Spielen. (sams)