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Olympische Spiele

Bach: Olympia in Katar vorstellbar

Nach der Fußball-WM nun auch Olympia? Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach macht Katar Hoffnungen auf die Austragung der Olympischen Spiele. Indessen entzieht die WADA dem Anti-Doping-Labor in Doha die Akkreditierung.

Katar hatte sich bereits für die Sommerspiele 2016 und 2020 beworben, war aber bereits in der Vorauswahl gescheitert. Derzeit laufe der Prozess für die nächsten Olympischen Spiele, erklärte IOC-Präsident Thomas Bach am Rande der Generalversammlung der Vereinigung Nationaler Olympischer Komitees (ANOC). "Es liegt an Katar. Ich kann mir vorstellen, dass Katar eines Tages ein Kandidat für die Ausrichtung der Olympischen Spiele sein wird", sagte Bach in Doha.

2022 trägt das kleine Emirat erstmals die Fußball-Weltmeisterschaft aus. Allerdings sorgen Menschenrechtsverletzungen auf den Baustellen des Landes sowie Korruptionsvorwürfe rund um die Bewerbung immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Zuletzt wurde in Katar die Straßenrad-WM ausgetragen.

Während der Generalversammlung sorgte zudem die Nachricht von der Suspendierung des Anti-Doping-Labors in Doha durch die Welt-Anti-Doping-Agentur für Aufsehen. Die WADA entzog zunächst für vier Monate die Akkreditierung. "Es hat nichts mit Betrug zu tun. Es geht um Abläufe, bei denen wir der Meinung sind, dass sie korrigiert werden müssen", erklärte der stellvertretende WADA-Generaldirektor Rob Koehler. Die Suspendierung, die rückwirkend ab dem 7. November gilt, verbietet dem Labor jegliche Anti-Doping-Tests wie etwa die Analyse von Urin- und Blutproben. Diese müssen nun zu einem anderen WADA-akkreditierten Labor transportiert werden.

og/asz (dpa)

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