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Made in Germany

Babbel - Sprachenlernen per Mausklick

Wer beruflich ins Ausland muss, möchte dort auch die Sprache verstehen. Den Berliner Hans Raffauf zum Beispiel zieht es nach Dänemark - die Sprache lernt er jetzt schon mal. Nicht im Sprachkurs, sondern mobil auf dem Smartphone oder Laptop. Zum Lernen nutzt er das Online-Sprachprogramm Babbel. Das gleichnamige Unternehmen will mit ihrer Software schnell, individuell und kostengünstig sein.

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Babbel ist 2007 in Berlin gegründet worden. Inzwischen beschäftigt der Onlinedienst 170 Mitarbeiter aus 16 Nationen. Sie arbeiten an Programmen für bislang 12 Sprachen, und die Kurse gehen bis zur Mittelstufe. Erst im März hat Babbel von seinen Investoren frisches Geld bekommen, knapp 8 Millionen Euro. Zeitgleich hat die Berliner Firma eingekauft: im Silicon Valley wurde ein amerikanischer Konkurrent übernommen. "Das ist nur eine Zwischenstation", sagt Markus Witte, einer von drei Gründern des Unternehmens. "Wir wollen bald der weltweit führende Anbieter von Sprachlern-Diensten sein." Dabei achtet der Firmenchef auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit: Seine Mitarbeiter arbeiten täglich höchstens acht Stunden für Babbel, nach mehr als acht Stunden werde man ohnehin unproduktiv, so Witte. Eine Reportage von Grit Hofmann und Danijel Visevic.