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Wirtschaft

Börse Tokio fast sechs Prozent im Plus

Eine Woche mit Börsen auf Achterbahnfahrt geht in Asien mit einem steilen Anstieg zu Ende: Tokio schloss den Handel mit einem Plus von 5,8 Prozent. Auch Hongkong schloss positiv, Schanghai bleibt verhalten.

Noch am Donnerstag war der Nikkei-Index, der die wichtigsten japanischen Aktien umfasst, um mehr als drei Prozent weggerutscht. Und nun ein Sprung von fast sechs Prozent nach oben. Die Japaner tun es damit der Wallstreet und den europäischen Märkten nach. Der Luftzug wurde wie häufig offenbar von den Zentralbanken in Gang gesetzt.
Händler hoffen nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank auf neue Unterstützung durch die EZB. Sie spekulieren offenbar darauf, dass die EZB schon im März ihre Geldpolitik weiter lockert. Das würde mehr Mittel für Aktiengeschäfte freisetzen. Solche Hoffnungen richten sich auch auf die japanische Zentralbank. Damit erklärten Investoren den Zuwachs an den Börsen.
Auch in Hongkong gab es Pluszeichen. Der Hang Seng-Index lag zum Schluss mit fast drei Prozent im Plus. Der Handel an der Börse von Shanghai blieb dagegen weiter durch Unsicherheit gekennzeichnet. Der für China wichtige Composite Index schaffte nur ein Plus von 0,6 Prozent.
Die chinesische Regierung hatte die Märkte in den vergangenen Monaten nachhaltig verunsichert, weil sie zweimal plötzliche Einbrüche der Landeswährung Yuan zugelassen hatte und dann heftig intervenierte, um die Lage wieder in den Griff zu bekommen. Am Donnerstag betonte Vizepräsident Li Yuanchao, die Regierung habe nicht die Absicht, den Yuan abzuwerten.
Am Vortag hatten nahezu sämtliche Börsen in Europa um rund zwei Prozent zugelegt. Auch die New Yorker Börse schloss mit einem Plus von 0,7, Prozent. Dazu trug auch ein leichter Anstieg der Ölpreise bei. Der plötzliche Einbruch der Ölpreise hatte die Märkte in dieser Woche sehr beunruhigt.
ar/hb (dpa, reu, afp)