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Aktuell Europa

Autoverkehr in Paris drastisch eingeschränkt

Die französische Hauptstadt ächzt unter der hohen Feinstaubbelastung. Deswegen dürfen seit dem Morgen nur noch Fahrzeuge mit ungeraden Endziffern auf den Nummernschildern fahren.

Wegen der anhaltend hohen Feinstaubbelastung hatte die Stadtverwaltung bereits für vergangenen Freitag ein teilweises Fahrverbot für Autos und Motorräder beantragt. Doch die Regierung stimmte der Maßnahme zunächst nicht zu. Nun kontrollieren 750 Polizisten die Einhaltung der Fahreinschränkung.

Ausgenommen waren "saubere" Fahrzeuge wie Elektroautos sowie PKW mit mindestens drei Insassen. Auch Polizei- und Feuerwehrautos sowie Fahrzeuge bestimmter Berufsgruppen wie Händler durften weiter fahren. Zum Ausgleich war der öffentliche Nahverkehr bereits seit dem Wochenende kostenlos.

Dritte Fahreinschränkung in Paris

Viele Autofahrer hielten sich allerdings nicht an das Fahrverbot und versicherten, sie hätten nichts von der Regelung gewusst. Eine massive Einschränkung des Autoverkehrs hat es bisher in der französischen Metropole nur zweimal gegeben: Im März 2014 und zuvor im Jahr 1997. Nun war diese Maßnahme wieder fällig, nachdem die kritische Schwelle der Feinstaubbelastung von 80 Mikrogramm pro Kubikmeter über Tage hinweg deutlich überschritten worden war.

nem/chr (afp, dpa)