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Kultur

Autoren kritisieren Trumps Pläne für neues Einreiseverbot

Erst kürzlich waren es Prominente der Modewelt, jetzt protestieren auch berühmte Schriftsteller geschlossen gegen Trump. In einem offenen Brief verlangen sie Bewegungsfreiheit für Künstler und Denker.

Porträt des US-Autors Jonathan Franzen. Foto: picture-alliance/dpa/T. Kovacs

US-Schriftsteller Jonathan Franzen: einer der Unterzeichner des Briefes an Donald Trump

Schriftsteller wie Jonathan Franzen, Siri Hustvedt, Orhan Pamuk, Philip Roth und Zadie Smith schrieben einen offenen Brief an US-Präsident Donald Trump, den am Mittwoch unter anderem die Zeitung "New York Times" veröffentlichte. Bereits das Ende Januar erlassene und von Gerichten vorerst gestoppte Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten habe "Chaos und Elend" ausgelöst, heißt es darin.

USA Day Without Immigrants-Protest in Shermana (picture-alliance/AP Photo/LM Otero)

Trumps Einwanderungspolitik ruft zahlreiche Proteste hervor

Die rund 60 Autoren warnen davor, Künstlern und Denkern die grenzüberschreitende Bewegungsfreiheit zu nehmen, zumal "in einer Zeit, da dynamischer, offener interkultureller Dialog unabdingbar sei für den Kampf gegen Terror und Unterdrückung". Die Schriftsteller unterzeichneten den Brief gemeinsam mit der US-AutorenvereinigungPEN America, die sich unter anderem für Meinungsfreiheit einsetzt. Auch Künstler und Musiker wie Anish Kapoor, Stephen Sondheim und Rosanne Cash haben sich dem Schreiben angeschlossen.

Ende Januar hatte US-Präsident Trump unter Hinweis auf die Gefahr terroristischer Anschläge einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus sieben mehrheitlich islamisch geprägten Ländern sowie für alle Flüchtlinge verhängt. Dies sorgte weltweit für Kritik. Das von Gerichten gekippte Einreiseverbot will er nun möglichst bald durch ein neues Dekret ersetzen.

sd/bb (dpa, PEN America)

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