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Politik

Autonomiebehörde wird aktiv

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Palästinenser-Polizei bei einer Verhaftung in Hebron

Mindestens 50 Mitglieder von Hamas und Dschihad seien im Westjordanland festgenommen worden, 25 Mitglieder des Islamischen Dschihad im Gazastreifen, sagte ein palästinensischer Sicherheitsbeamter. Unter ihnen hätten sich auch drei ranghohe Anführer befunden. Zu den Anschlägen in Jerusalem und Haifa, bei denen palästinensische Selbstmordattentäter am Samstag und Sonntag 24 Menschen mit in den Tod gerissen und mehr als 220 verletzt hatten, bekannte sich die Hamas. Die palästinensische Autonomiebehörde verhängte daraufhin den Ausnahmezustand und kündigte an, sie werde die Verantwortlichen verfolgen und festnehmen.

Arafat "an der Spitze einer Terrorkoalition"

Auf einer Sondersitzung des israelischen Kabinetts solle über die Reaktion auf die Anschläge entschieden werden, kündigte ein Regierungssprecher in Jerusalem an. "Wir werden alles tun, was wir tun müssen." Israel könne sich bei seinem Schutz nur auf sich selbst verlassen und erwarte nun "gar nichts mehr" von Arafat. Er beschuldigte den Palästinenserpräsidenten, "an der Spitze einer Terrorkoalition" zu stehen. Dieser sei als Chef der Autonomiebehörde nicht unersetzbar, fügte der Regierungsvertreter hinzu. Scharon war in Washington mit US-Präsident George W. Bush zusammengetroffen. Das Gespräch war wegen der Attentatsserie in Israel vorgezogen worden. Bush und UN-Generalsekretär Kofi Annan forderten Arafat auf, sofort und entschlossen gegen die Verantwortlichen durchzugreifen.

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