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Ostmitteleuropa

Auszahlung von Entschädigung für Opfer des Dritten Reiches in Polen wird fortgesetzt

Warschau, 15.11.2001, PAP, poln.

Am Donnerstag (15.11.2001) wird die Auszahlung der vierten Tranche an die ehemaligen Zwangsarbeiter und die Opfer des Dritten Reiches im Rahmen der ersten Rate der Entschädigungen fortgesetzt. Das Geld sollten etwa 50 000 Berechtigte bekommen.

Der Betrag, d.h. über 180 Millionen Zloty (über 90 Millionen DM) wurde von der deutschen Stiftung überwiesen. "Dieses Geld ist - wie auch im Fall der drei anderen Tranchen - zu demselben und für uns ungünstigen Kurs von 3,3466 Zloty für einen Euro umgetauscht worden", sagte gestern Isabela Zalewska, Pressesprecherin der Stiftung für Polnisch-Deutsche Aussöhnung.

Sie erinnerte gleichzeitig daran, dass noch im November d.J. ein Treffen mit der deutschen Seite in Warschau geplant sei, das der Wiedergutmachung der Verluste gewidmet wird, die die ehemaligen Zwangsarbeiter und Opfer des Dritten Reiches in Folge des ungünstigen Umtauschkurses hinnehmen mussten.

Das Geld kann von jeder Niederlassung der Bank PKO BP in ganz Polen ausbezahlt werden. (...) Die Benachrichtigung der Stiftung für Polnisch-Deutsche Aussöhnung, die zur Auszahlung berechtigt, ist nur innerhalb von 15 Tagen nach Erhalt gültig. Wird diese Frist versäumt, wird eine neue Benachrichtigung per Einschreiben verschickt. (Sta)

  • Datum 15.11.2001
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1NTu
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