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Volontariat

Auswahlverfahren

Wir suchen talentierte Nachwuchsjournalisten. Das Auswahlverfahren ist daher aufwändig und anspruchsvoll - und fair.

Die journalistischen Volontariate der DW Akademie haben weit über die Grenzen Deutschlands hinaus einen hervorragenden Ruf. Über 500 Bewerbungen jährlich beweisen, wie begehrt die Ausbildungsplätze der DW Akademie sind.

Aus den eingehenden Online-Bewerbungen werden nach bestimmten Kriterien etwa 120 Kandidaten herausgefiltert, die eine Arbeitsprobe einreichen dürfen. In der "Königsdisziplin des Journalismus" - der Reportage - gilt es sich zu beweisen. Innerhalb von zwei Wochen sind 80 Zeilen zu vorgegebenen Themen gefragt wie "Glücksspiel", "Frühlingsgefühle" oder "Fitness-Welle".

Acht Redakteure der Deutschen Welle aus den Bereichen Radio, Fernsehen und Online bewerten die Reportagen, die mit Registriernummern versehen sind und daher anonym bleiben. Das Niveau der eingereichten Arbeiten ist in der Regel hoch. Dennoch gibt es Ausreißer nach unten - etwa wenn die Aufgabenstellung "Reportage" verfehlt wird.

Endrunde des Auswahlverfahrens

Die zweitätige Endrunde, zu der etwa ein Drittel der Reportageteilnehmer eingeladen werden, beginnt mit einem Wissenstest, wie er auch an Journalistenschulen üblich ist. Außerdem müssen sich die Kandidaten in einem Kamera- und Mikrofontest sowie im Nachrichten-Genre bewähren. In einer Stunde müssen sie vier Nachrichtenmeldungen in einer Länge von jeweils 40 Sekunden aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport schreiben. Weitere Testaufgaben sind Moderationen und einen Radiobeitrag verfassen sowie Online-Teaser schreiben.

In Einzelgesprächen wird zum Schluß allen Kandidaten der Endrunde mitgeteilt, ob sie zum Vorstellungsgespräch mit den Direktoren und Chefredakteuren der Deutschen Welle eingeladen werden.