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Reise

Ausstellungseröffnungen in Weimar und Köln

Das Stadtschloss Weimar präsentiert ab Samstag Lutherporträts des Malers Lucas Cranach des Älteren. Und in Köln widmet sich eine Ausstellung den Heiligen Drei Königen.

Martin Luther als Junker Jörg, gemalt von Lucas Cranach dem Älteren, gehört zu den bekanntesten Bildnissen des Reformators. Nun ist es Teil der Ausstellung "Cranach zeigt Luther. Bildstrategien der Reformation", im Stadtschloss Weimar. "Dieses Gemälde hat unseren Blick auf Luther bis heute geprägt", sagte der Generaldirektor der Museen der Klassik Stiftung Weimar, Wolfgang Holler.

Das Gemälde entstand wahrscheinlich im Jahr 1522, kurz nach dem zehnmonatigen Aufenthalt Luthers auf der Wartburg in Eisenach. Dort hatte der mit Reichsacht und Kirchenbann belegte Luther unter dem Decknamen Junker Jörg die Bibel ins Deutsche übersetzt. Die Schau, die bis zum 11. Januar 2015 zu sehen sein wird, stimmt bereits auf das Cranach-Jahr 2015 ein. Dann wird der 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren gefeiert, der wie sein Vater zeitweise in Weimar lebte.

Etwas länger, rund 850 Jahre ist es her, dass die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln gelangten und die Stadt zu einem der wichtigsten Pilgerorte des Mittelalters werden ließen. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Kölner Museum Schnütgen ab 25. Oktober die große Sonderausstellung "Die Heiligen Drei Könige. Mythos, Kunst und Kult" . Sie präsentiert künstlerisch herausragende Skulpturen, Elfenbeine, Gemälde und Handschriften aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Die Kostbarkeiten sind noch bis 25. Januar 2015 zu sehen.

mz/at (dpa)