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Frankreich

Ausschreitungen bei Schülerprotest gegen Polizeigewalt

Bei einer Demonstration gegen die brutale Festnahme eines Schwarzen ist es in Paris erneut zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Zuvor hatten Schüler mehr als zwei Dutzend Gymnasien in der Stadt blockiert.

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Ausschreitungen in Paris

Anlass für den Aufruhr war die umstrittene Festnahme eines 22-Jährigen vor drei Wochen im Pariser Vorort Aulnay-sous-Bois. Ermittelt wird gegen vier Polizisten, von denen einer verdächtigt wird, den schwarzen Sozialarbeiter namens "Theo" mit einem Schlagstock vergewaltigt zu haben. Wegen dieses Falls gab es bereits in den vergangenen Wochen in Frankreich immer wieder Proteste, bei denen es auch zu Ausschreitungen kam.

Frankreich Studentenproteste in Paris (picture-alliance/dpa/O. Lejeune)

Diese Teilnehmer einer Demo fordern "Rache für Theo"

An diesem Donnerstag blockierten Jugendliche Schulen in Paris. Nach Angaben der Behörden waren am späten Vormittag 28 Gebäude vollständig oder teilweise blockiert. Auf dem Platz der Nation im Osten der französischen Hauptstadt versammelte sich nach Angaben der Polizei rund 1000 Jugendliche zu einer nicht angemeldeten Demonstration.

Frankreich Studentenproteste in Paris (picture-alliance/dpa/O. Lejeune)

Die Polizei setzte Tränengas ein, um gegen Randalierer vorzugehen

In deren Verlauf kam es zu Zusammenstößen von Teilnehmern mit der Polizei. Einige Teilnehmer trugen ein Spruchband mit der Forderung "Rache für Theo". Die Polizei setzte Tränengas ein, um gegen Steinewerfer und Randalierer vorzugehen. Teils vermummte Jugendliche beschädigten Autos und Geldautomaten und warfen Steine auf die Einsatzkräfte. 26 Personen wurden vorläufig festgenommen.

uh/ww (dpa, ap, afp)

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