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Deutschland

Auslandsdeutsche müssen sich sputen

Für Deutsche im Ausland, die an den Bundestagswahlen teilnehmen wollen, wird es knapp. In bestimmten Staaten gibt es für sie einen besonderen Service: Dort können sie die amtliche Kurierpost für ihre Wahlbriefe nutzen.

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Auch die Post braucht ihre Zeit

Wegen der sehr langen Rücklaufwege mit der regulären Auslandspost können Betroffene in bestimmten Staaten jetzt die amtliche Kurierpost für ihre Wahlbriefe in Anspruch nehmen. Das hat Bundeswahlleiter Johann Hahlen am Dienstag (23.8.2005) in Wiesbaden bekannt gegeben.

Die Möglichkeit für die Mitbenutzung der amtlichen Kurierwege für die Briefwahl hat den Angaben zufolge das Auswärtige Amt speziell in den weiter entfernten Staaten geschaffen, wo die rechtzeitige Rücksendung sonst kaum zu erwarten wäre. Die alphabetisch geordnete Liste der 92 betroffenen Länder beginnt mit Ägypten und endet mit Weißrussland (komplette Liste ist unten als pdf-Dokument angehängt). Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen bis zum Wahltag am 18. September um 18.00 Uhr zurückgeschickt werden.

Botschaften und Konsulate wissen Bescheid

Zuständig sind die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen. Deren Liste kann auf der Internetseite des Bundeswahlleiters bundeswahlleiter.de unter "Service für Auslandsdeutsche Nr. 2.8" eingesehen werden. Mit den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik sollen sich Interessenten wegen der technischen Einzelheiten und zu beachtenden besonderen Fristen erkundigen. Die Internetseiten und Mailadressen der deutschen Auslandsvertretungen können der Internetseite des Auswärtigen Amtes auswaertiges-amt.de unter "Länder- und Reiseinformationen" entnommen werden.

Der Bundeswahlleiter rechnet für die vorgezogene Bundestagswahl mit rund 50.000 Wählerstimmen von Auslandsdeutschen. In Europa kämen die meisten Anträge auf Eintragung in ein Wählerverzeichnis aus Frankreich und aus der Schweiz, in Übersee seien es die USA. "Was Asien angeht, kommen die meisten Anträge mittlerweile aus China", so Hahlen.

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