Aus der Kirche St. Peter und Paul in Markkleeberg wird am Montag, den 1. Weihnachtstag, ab 10.05 Uhr live der katholische Gottesdienst übertragen. | Gottesdienst vom Deutschlandfunk | DW | 21.12.2017
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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Aus der Kirche St. Peter und Paul in Markkleeberg wird am Montag, den 1. Weihnachtstag, ab 10.05 Uhr live der katholische Gottesdienst übertragen.

Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Dr. Andreas Martin. Die kirchliche Leitung hat Pater Bernhard Venzke OP. Die musikalische Gestaltung übernimmt das Hornquartett der Musikschule „Otmar Gerster“.

In der Predigt geht es natürlich um die Geburt des Jesuskindes, um die tiefe Wahrheit, dass Gott als Mensch in die Welt kommt. Dies hat Konsequenzen, so Pfarrer Martin. Denn es bedeutet, dass auch und gerade die Erwachsenen wieder zu ihrem Kindsein zurückfinden dürfen, dass sie lernen, kindlich einem liebenden Vater im Himmel zu vertrauen, der am besten weiß, was seinen Kindern gut tut. Wenn Gott selbst zu Weihnachten ein Kind wird, dann sagt er uns: Schaut, ich setzte mich dieser eurer Welt aus. Hoffe auf eure Barmherzigkeit und Hilfe für alle Kinder dieser Welt, die Vertriebenen und Verfolgten, die Verstoßenen und an die Rand gedrückten. Ja, mehr noch: Wenn wir uns gegenseitig wieder neu wie Kinder anschauen, wird sich etwas wandeln zum Guten hin, zu Versöhnung und Frieden.

Markkleeberg, der Übertragungsort, ist eine große Kreisstadt im Landkreis Leipzig und zählt rund 24.000 Einwohner. Die Katholische Pfarrei St. Peter und Paul Markkleeberg liegt im südlichen „Leipziger Neuseenland“. In der Fläche erstreckt sie sich von Espenhain im Südosten über Rötha, Böhlen, Markkleeberg, Zwenkau bis nach Pegau und Groitzsch im Südwesten des Pfarrgebietes. In diesem Gebiet leben etwa 2000 Katholiken.

Die Pfarrei „St. Peter und Paul“ wurde im Jahre 1982 gegründet. In den 1990er Jahren erlebte sie durch Zuzüge aus den "alten Bundesländern" einen Aufschwung, der die bis dahin genutzte, für etwa 80 Personen ausgelegte Kapelle schnell zu klein werden ließ. Eine Lösung wurde gesucht und im Neubau der Pfarrkirche gefunden. Sie wurde 2001 nach vierjähriger Vorbereitungs- und Planungszeit und knapp einjähriger Bauzeit auf dem Markkleeberger Dietrich-Bonhoeffer-Platz eingeweiht. Der Grundriss erinnert an eine Schriftrolle, was dem Bauwerk eine markante Optik gibt und es damit zu einem architektonisch markanten Punkt in der Stadt Markkleeberg macht.

Im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses des Bistums Dresden-Meißen bildet die Pfarrei zusammen mit „St. Bonifatius“ Leipzig-Süd eine Verantwortungsgemeinschaft.