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Fußball

Augsburg schafft erste DFB-Pokalrunde

Zum Auftakt des DFB-Pokals haben sich die Favoriten durchgesetzt. Bundesligist Augsburg hatte einige Mühe, Zweitliga-Spitzenreiter Braunschweig spielte locker auf.

Der FC Augsburg hat sich mühsam und glanzlos in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Beim Viertligisten SV Wilhelmshaven gewann der Fußball-Bundesligist nach einem blutleeren und enttäuschenden Auftritt mit 2:0 (1:0). Die Tore für die Augsburger erzielten die Neuzugänge Aristide Bancé (28. Minute) und Knowledge Musona (78.). Gegen die Niedersachsen hatte der FCA lange Zeit Probleme und offenbarte gut eine Woche vor dem Start in seine zweite Bundesligasaison noch Abstimmungsprobleme und spielerische Mängel.

Braunschweig und Frankfurt in Runde zwei

Die Zweitligisten Eintracht Braunschweig und FSV Frankfurt haben sich am Freitagabend keine Blöße gegeben und sind mit Siegen bei Regionalligisten in die zweite Pokalrunde eingezogen. Während sich die Braunschweiger beim 3:0 (1:0) über den VfB Lübeck leicht taten, hatten die Frankfurter beim knappen 2:1 (2:1) gegen Sonnenhof Großaspach einige Mühe. Kevin Kratz (13./68.) und Mirko Boland (67.) trafen für Braunschweig, das damit zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder in Runde zwei steht. Für den FSV Frankfurt drehten Yannick Stark (21.) und Mathew Leckie (22.) mit einem Doppelschlag das Spiel, nachdem Sebastian Szimayer (16.) für die überraschende Führung des Außenseiters gesorgt hatte.

Fußball DFB-Pokal 1.Runde: VfB Lübeck - Eintracht Braunschweig - Braunschweigs Kevin Kratz (l) trifft zum 0:1 (Foto: picture-alliance/dpa)

Neuzugang Kevin Kratz (l.) brachte die Eintracht gegen Lübeck in Führung

Vermeintlich leichtes Spiel für BVB und Bayer

Weniger Mühe als die Frankfurter sollte der deutsche Meister und Pokal-Titelverteidiger Borussia Dortmund haben. Die Dortmunder reisen in den Norden und bekommen es mit dem Regionalligisten FC Oberneuland zu tun. Ebenfalls favorisiert ist Bayer Leverkusen gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena. Allerdings haben die Leverkusener etwas gut zu machen: In der vergangenen Saison blamierten sie sich in der ersten Runde gegen Dynamo Dresden und schieden aus. "Es wird ein schwieriges Spiel werden, wenn wir nicht von Beginn an die entsprechende Einstellung finden", warnte daher Bayer-Teamchef Sami Hyypiä. "Für Jena ist es ein sehr großes Spiel, die Mannschaft hat nichts zu verlieren."

Auf ein großes Spiel hoffen auch die Fans von Alemannia Aachen. Im Sommer in die 3. Fußball-Liga abgestiegen, brachte die Pokal-Auslosung mit Borussia Mönchengladbach einen Traumgegner. Rund 50 Kilometer liegen zwischen den beiden Städten, der Tivoli wird mit 32.500 Zuschauern ausverkauft sein. Aachens Hoffnung: Während in der 3. Liga bereits sechs Spieltage absolviert sind, ist es für das Team von Lucien Favre der erste richtige Härtetest. Für zusätzliche Ablenkung sorgt die Anstehende Champions-League-Qualifikation in Kiew am kommenden Dienstag (21.08.2012).

Wölfe wollen ins Finale

Das vermeintlich leichteste Los hat der VfL Wolfsburg gezogen: Die Wölfe spielen gegen den Sechstligisten FC Schönberg. Vor dem Duell warnte Trainer Felix Magath sein Team allerdings. "Deutsche Mannschaften, egal in welcher Liga sie spielen, können kämpfen und rennen." Wolfsburg war im vergangenen Wettbewerb in der ersten Runde an RB Leipzig aus der vierten Liga gescheitert; dieses Jahr wollen die Wölfe unbedingt "ins Finale", verkündete Magath vor dem Spiel.

Felix Magath lächelt (Foto: dapd)

Felix Magath nimmt den Gegner aus der sechsten Liga nicht auf die leichte Schulter

Magaths Ex-Club Schalke trifft auf den Drittligisten 1. FC Saarbrücken, bei dem der ehemalige Schalker Spieler Jürgen Luginger auf der Bank sitzt. Vorteil Saarbrücken: Bei Schalke fehlen Stürmer Klaas-Jan Huntelaar und Mittelfeldspieler Jermaine Jones. Beide waren im vergangenen Jahr beim Pokal-Aus gegen Mönchengladbach mit Rot vom Platz gestellt worden.

Der Rekordmeister nach Regensburg

Das letzte Spiel der ersten Runde im DFB-Pokal bestreiten am Montagabend der FC Bayern München und Jahn Regensburg. Die Münchener reisen nach ihrem Sieg im Supercup gegen Borussia Dortmund mit Selbstbewusstsein zum bayrischen Derby. Besonders Neuzugang Mario Mandzukic will sich im Duell mit Stürmer-Kollege Mario Gomez beweisen, er spielt um einen Stammplatz in der Elf von Trainer Jupp Heynckes.