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Aktuell Asien

Auf der Suche nach dem "Ping" von Flug MH370

Es war ein Zeichen der Hoffnung, als Signale geortet wurden, die von der Blackbox der vermissten Boeing aus Malaysia stammen könnten. Doch die Suche nach weiteren Tönen blieb erfolglos. Nun sind sogar Taucher im Einsatz.

Die Hoffnung auf ein neues akustisches Zeichen bei der Suche nach dem Wrack des Fluges MH370 erfüllte sich bisher nicht. Dabei ist das Signal notwendig, um das seit einem Monat verschollene Flugzeug zu finden.

"Wir brauchen ein weiteres Signal, um das Suchgebiet besser eingrenzen zu können", sagte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston, im australischen Perth. Bis zum Einsatz eines U-Boots, das den Meeresboden absuchen soll, könnten noch Tage vergehen.

Video ansehen 01:50

MH370: Hintergrundinfos von DW-Reporter Dieter Herrmann

Wettrennen gegen die Zeit

Denn der Unterwasser-Roboter Bluefin-21 solle erst auf gut Glück zum Meeresgrund geschickt werden, wenn die Batterien der Blackbox leer seien, sagte Houston. In den vergangenen Tagen hatten mehrere Suchschiffe im südlichen Indischen Ozean mögliche Signale der Blackbox aufgefangen. Am Montag gab es allerdings keine weiteren Ortungen.

Den Suchmannschaften läuft die Zeit davon.

Die Batterien des Flugschreibers dürften nicht mehr lange reichen oder sind möglicherweise bereits erschöpft.

"Eine Herkulesaufgabe"

Die Boeing der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH370 und dem Flugziel Peking war am 8. März nach dem Start in Kuala Lumpur verschwunden. An Bord waren 239 Menschen. Man geht mittlerweile mit ziemlicher Sicherheit davon aus, dass das Flugzeug ins Meer stürzte.

Video ansehen 01:37

Satelliten sollen Flugzeuge überwachen

Derzeit sind nach Angaben des australischen Verteidigungsministers David Johnston 14 Flugzeuge, 14 Schiffe und drei Hubschrauber im Einsatz, um Signale der Blackbox oder Wrackteile aufzuspüren. Johnston lobte die internationale Zusammenarbeit bei der Suche. Es sei aber einer "Herkulesaufgabe", das Flugzeug mitten im Ozean zu finden.

Das australische Schiff "Ocean Shield" zog in dem etwa 23 Quadratkilometer großen Gebiet wieder ein Spezialgerät hinter sich her, um

zuvor aufgefangene Signale

wieder aufzuspüren. Laut Houston ist das weiterhin die aussichtsreichste Spur in der Suche nach dem Langstreckenjet. Das australische Verteidigungsministerium veröffentlichte Fotos von Tauchern des Schiffes, die mit Unterstützung von Schnellbooten unter der Wasseroberfläche nach Trümmern von Flug MH370 suchen.

mm/kle (dpa, afp, ap)

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