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Reise

Auf den Spuren des Silberpfeils

Versteckt im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel liegt einer der modernsten Formel-1-Pisten. Der "neue" Nürburgring feiert 75-jähriges Jubiläum und als Höhepunkt kämpfen Piloten um den "Großen Preis von Europa".

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Damit wurde Juan Manuel Fangio 1954 und 1955 Formel-1-Weltmeister

Der Nürburgring hat eine kurvenreiche Geschichte. Die legendäre "Nordschleife" ist mit einer Länge von 22,8 Kilometern einer der längsten befahrenen Rundkurse der Formel 1. Sie wurde im Jahre 1925 als Teststrecke für Autohersteller fertig gestellt. Als am 1. August 1976 der österreichische Rennfahrer Nicki Lauda bei einem furchtbaren Feuer-Unfall verunglückte, verlor der Ring die Formel-1-Lizenz.

Seit 1984 gibt es die "Südschleife" - eine neue, deutlich kürzere Strecke. Die anhaltenden Erfolge von Michael Schumacher holten 1995 den Nürburgring parallel zu Hockenheim wieder in die Schlagzeilen. Die heutige "Südschleife" ist 5,139 Kilometer lang und nach den neuesten Sicherheitsstandards gebaut. Zum 75. Geburtstag der Rennstrecke startet an diesem Wochenende (22./23. Juni 2002) der traditionelle "Große Preis von Europa".

Die Legende

Rudolf Caracciola

Rudolf Caraccioloa, 1934

Den ersten Sieg auf dem Nürburgring fuhr Rudolf Caracciola ein. Er kam aus Remagen und gewann am 19. Juni 1927 in einem Mercedes S das erste Eifelrennen. Bis 1939 gewann Caracciola sechs mal den "Großen Preis von Deutschland", fünf davon auf der "Nordschleife". Mit Caracciola und Mercedes entstand im Juni 1934 die Legende vom "Silberpfeil". Der Begriff taucht aber erst drei Jahre später beim "Großen Preis von Deutschland" in den Programmheften auf.

Die Premiere

Juan Manuel Fangio Formel 1 Fahrer

Juan Manuel Fangio, 1956

Seit dem 19. Juni 2002 steht eine lebensgroße Bronze-Statue des Rennfahrers Juan Manuel Fangio am Eingang zum Nürburgring. Der Argentinier war einer der erfolgreichsten Rennfahrer der Automobilgeschichte. Der fünfmalige Formel-1-Weltmeister holte für Mercedes zwei Siege auf dem Nürburgring. Mit der Statue erinnert das schwäbische Automobilunternehmen an diese Erfolge. Sie ließ diese von den derzeitigen Silberpfeil-Piloten David Coultard und Kimi Räikkönen enthüllen.

Die neue 7,5 Millionen teure "Mercedes Arena" erlebt an diesem Wochende ihre Formel-1-Premiere. Der "neue" Nürburgring bildet eine Schleife und ermöglicht den Gästen auf der Tribüne mit 17 Sekunden einen längeren Blick auf die Rennwagen. Außerdem gibt es fast doppelt so viele Zuschauerplätze. Beim "Großen Preis von Europa" können insgesamt 150.000 Menschen live dabei sein.

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