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Wirtschaft

Auf dem Weg zum "EU-Kombinat"?

Die Europäische Union sollte nach Ansicht von Kommissionspräsident Romano Prodi mittels einer starken, zentralen Institution die Wirtschaftspolitik der Euro-Länder koordinieren.

"Es ist absolut notwendig, eine wirtschaftliche Hoheit für alle Länder zu haben, die das gemeinsame Geld teilen", sagte Prodi am Sonntag in einem Interview des Radiosenders 'Europe 1' in Paris. "Es ist unmöglich, die Wirtschaft der zwölf Länder der gemeinsamen Währung ohne eine Autorität zu lenken, die mit der entsprechenden Kraft ausgestattet ist."

Dieses EU-Wirtschaftsregime solle dann die Regeln des Stabilitätspaktes so anwenden können, wie es das wechselnde konjunkturelle Umfeld erfordere. Europa brauche eine Autorität, um alle Schwierigkeiten der Wirtschaft im Hinblick auf den Stabilitätspakt zu interpretieren. Diese Autorität müsse nicht unbedingt bei der Kommission angesiedelt sein, fügte er hinzu.

  • Datum 20.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2lFD
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