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Fußball

Aue so gut wie durch

Energie Cottbus hat kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der 2. Liga, Erzgebirge Aue darf dagegen weiter für die Liga planen. Am Montagabend könnte ein Klub bereits vorzeitig in die Bundesliga aufsteigen.

Erzgebirge Aue ist so gut wie gerettet, Energie Cottbus fast abgestiegen. Am viertletzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gab es zum ungewohnten Auftakt am Donnerstag (17.04.2014) zwei Vorentscheidungen im Kampf um den Klassenverbleib. Aue machte durch einen 2:0 (2:0)-Sieg über Dynamo Dresden den Klassenverbleib fast perfekt - mit 40 Punkten hat Aue neun Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Die Sachsen-Rivalen aus Dresden müssen auf dem Relegationsrang dagegen weiter kräftig zittern.

Energie Cottbus wird sich wohl endgültig mit dem Absturz in die 3. Liga abfinden müssen. Die Elf von Trainer Jörg Böhme kam gegen den FC St. Pauli nur zu einem 1:1 (0:0) und hat bei noch drei ausstehenden Saisonspielen sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsrang. Die realistische Chance auf eine erfolgreiche Aufholjagd am Tabellenende dürfte dahin sein. Bei dem jüngsten der vielen traurigen Energie-Auftritte konnten einige Fans nicht dabei sein. Wegen Ausschreitungen gegen Dresden musste die Nordtribüne im Stadion der Freundschaft leer bleiben.

Im dritten Donnerstagsspiel gewann Fortuna Düsseldorf in Sandhausen überraschend mit 3:0 (2:0) und blieb damit unter Aushilfscoach Oliver Reck auf Erfolgskurs. Die Fortuna sicherte sich den dritten Sieg in Serie unter Reck und kletterte zumindest vorerst auf Rang acht. Der etatmäßige Torwarttrainer vertritt Chefcoach Lorenz-Günther Köstner (Nervenblockade im Nackenbereich) und hat in nur sechs Spielen 15 der 43 Düsseldorfer Punkte gesammelt. Sandhausen, dessen Torhüter Manuel Riemann einen Foulelfmeter parierte, kassierte die zweite Heimniederlage in Folge, bleibt aber Siebter. Die drei Spiele waren auf Gründonnerstag vorgezogen worden, da am Karfreitag Sportverbot herrscht.

Köln: Aufstieg am Ostermontag?

Kölner Fans bevölkern nach dem Schlusspfiff das Spielfeld. Der 1. FC Köln gewann die Partie mit 2:0 und besiegelte damit seinen Aufstieg in die 1. Bundesliga. (Foto: Rolf Vennenbernd dpa)

So sah es beim Aufstieg 2008 aus: Kölner Fans stürmten freudetrunken den Rasen.

Im Aufstiegsrennen wird es am Ostersonntag spannend, wenn die SpVgg Greuther Fürth in Paderborn gastiert und ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen will. Bei einer Niederlage würde der Bundesliga-Absteiger dagegen den direkten Aufstiegsrang erstmals seit dem 15. Spieltag an Paderborn abgeben. Tabellenführer 1. FC Köln hofft zum Abschluss des 31. Spieltags am Montagabend auf Punkte gegen den VfL Bochum. Damit könnte der FC im eigenen Stadion die Bundesliga-Rückkehr rechnerisch perfekt machen und mit den Fans den vorzeitigen Aufstieg feiern.

og (sid, dpa)