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Politik

"Auch Frauen haben Menschenrechte"

Ein afghanisches Gesetz, das schiitische Ehefrauen zum Sex zwingen soll und die Proteste gegen die kommunistische Führung in Moldawien - Themen, die in dieser Woche die Gemüter der DW-WORLD.DE-User erhitzten.

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Afghanisches Gesetz zwingt Ehefrauen zum Sex

Ich erinnere daran, dass es weniger als 15 Jahre her ist, dass auch Frauen in Deutschland verpflichtet waren, mit ihren Ehemännern zu schlafen. Vergewaltigung in der Ehe wurde nicht geahndet. Ich habe es am eigenen Leib erlebt! Aus welchem Grund will man sich also im Ausland als Moralist aufspielen? Vermutlich ist das neue Gesetz wirklich eine Verbesserung für Frauen, die ansonsten nicht alle vier Tage, sondern mehrmals täglich von ihren Ehemännern missbraucht, geschlagen, gefoltert und gequält werden können. (Christine Singh)

Ich glaube, ich spinne! Ich bin katholisch und meine Schwiegermutter hat mir mal gesagt, drei Mal in der Woche sei es Pflicht. Ich habe mich nach 20 Jahren scheiden lassen. Die Frauen müssen sich wehren! Was bilden sich die Männer eigentlich ein? (Elisabeth Chapman)

Keinen einzigen Spendeneuro oder Gelder aus Steuermitteln mehr für Afghanistan. Sofortiger Abzug sämtlicher Hilfen, wenn diese Gesetze durchkommen. Auch Frauen haben Menschenrechte! (Karin Burkhardt-Krogel)

Demonstrationen in Moldawien

Der Grund des Protests liegt in der Unfähigkeit der Moldawier, die Autokratie der kommunistischen Regierung weiter zu ertragen. Die Jugend will in einem freien Staat leben. Wir alle wollen eine Änderung. Wir leben noch in einem totalitären Staat. (Dima Moruzi)

Die Demonstranten sollen weitermachen und das kommunistische Regime stürzen. Das würde ich auch machen, wenn ich in diesem Land leben würde! (Bruno Schuller)

Tauziehen um Demjanjuk-Auslieferung

Mit welchem Urteil will man diesen alten Mann jetzt noch belasten? Wenn er schuldig ist, hat er in seiner Seele viele Male gebüßt. Diese fast krankhafte Verfolgung muss endlich beendet werden. Es sind seit damals von vielen Staaten Verbrechen begangen worden. Es ist genug – vor allem im Licht der jüngsten unmenschlichen Akte im Gazastreifen. (Hans H. Mueller)

Man sollte doch mal vergeben können, nach so vielen Jahren. Die Welt dreht sich weiter. (L. Schimmel)

G20-Gipfel in London

Warum soll solch ein (Weltfinanz-)System überhaupt gerettet werden? Welcher normale Bürger auf der Welt hat denn überhaupt einen Nutzen davon, diese Exzesse abzufangen? Leute in New York, London, Paris und Frankfurt sprechen über Boni, während in Südamerika, Südasien und Afrika der Überlebenskampf um Nahrung den Alltag bestimmt. Wir schotten uns aus Hilflosigkeit von der ärmeren Welt ab. Das ist erreicht worden, sonst nichts! Und darum ging es bei diesem Gipfel. (Theodor Fruendt)