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Afrikas Fußballer des Jahres

Aubameyang nur Nummer 2 in Afrika

Anders als erwartet wird nicht der Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang Afrikas Fußballer des Jahres, sondern Riyad Mahrez. Der 25-jährige Algerier ist Top-Stürmer bei Leicester City.

Mit 17 Toren und zehn Assists hatte Rihad Mahrez maßgeblichen Anteil daran, dass Leicester City sensationell englischer Meister wurde. Von den Spielern der Premier League wurde er daraufhin zu Englands "Spieler des Jahres" gewählt worden. Diese Ehre wurde einem afrikanischen Spieler noch nie zuteil.

Trotz zahlreicher Wechselgerüchte verlängerte Mahrez nach der Saison seinen Vertrag zu stark verbesserten Bezügen bis 2020. Beim Afrika-Cup, der ab dem 14. Januar in Gabun ausgetragen wird, gehört Mahrez mit Algerien zu den Topfavoriten.

Als Favorit in das Rennen um die Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres war Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang gegangen, der sich die Auszeichnung im vergangenen Jahr gesichert hatte. Doch diesmal wurde "Auba" nur Zweiter vor dem Senegalesen Sadio Mané, der beim FC Liverpool unter dem deutschen Trainer Jürgen Klopp spielt.

Aubameyang in "Schlabberlook"

Auch wenn Aubameyang nur auf Rang zwei landete - stiehl der Gabuner allen die Show: Auch wenn es diesmal wohl nicht geplant war: Weil sein Gepäck auf dem Weg nach Nigeria verloren ging, erschien er bei der feierlichen Gala nicht wie gewohnt im Anzug, sondern in T-Shirt samt Jogginghose.

Der Titel "Afrikas Fußballer des Jahres" wird vom Afrikanischen Fußballverband CAF seit 1992 verliehen. Rekordsieger sind Yaya Touré (Elfenbeinküste) und Samuel Eto'o (Kamerun), die beide jeweils viermal ausgezeichnet wurden.

jhr (Reuters/AFP)