1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Afrika-Cup

Aubameyang mit Gabun weiter sieglos

BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang verpasst mit Gastgeber Gabun einen großen Schritt Richtung Viertelfinale. Wie im Auftaktspiel macht der Stürmer auch gegen Burkina Faso sein Tor - doch es reicht nur zu einem Punkt.

Afrika-Cup-Gastgeber Gabun bleibt glücklos: Auch im zweiten Spiel holt die Elf um Aubameyang keinen Sieg. Der 27 Jahre alte Stürmer von Borussia Dortmund verwandelte beim 1:1 (1:1) der Panther in der Hauptstadt Libreville gegen Burkina Faso zwar einen Foulelfmeter (38.), doch zuvor hatte Prejuce Nakoulma (23.) die Gäste in Führung gebracht. Für Aubameyang war es bereits das zweite Tor im Turnierverlauf.

Gabun erwartet nun bereits ein Endspiel

Nach dem 1:1 gegen Guinea-Bissau im Eröffnungsspiel hat Gabun wie Burkina Faso nach zwei Partien in der Gruppe A nur zwei Punkte auf dem Konto. So kommt es am kommenden Sonntag in Libreville (20.00 Uhr Ortszeit) für Gabun zu einem echten Endspiel. Dann trifft die Heimelf auf den viermaligen Afrika-Meister Kamerun. "Die Elfenbeinküste hat den letzten Afrika-Cup gewonnen nachdem sie die ersten beiden Spiele unentschieden gespielt haben. Vielleicht ist das ein gutes Omen. Alles hängt immer noch von uns ab. Wenn wir Kamerun schlagen, sind wir weiter", gab sich Gabuns Trainer Jose Antonio Camacho optimistisch.

In der besseren Ausgangsposition ist dann allerdings Kamerun: Am Abend erkämpften sich "die unbezwingbaren Löwen" den ersten Sieg im Turnier. Gegen Guinea-Bissau setzte sich der viermalige Afrika-Meister mit 2:1 (0:1) durch. Piqueti (13.) von Sporting Braga hatte den Außenseiter zunächst in Führung gebracht, bevor Sebastien Siani (61.) und Michael Ngadeu-Ngadjui (79.) in der zweiten Hälfte das Spiel drehten. Kameruns Trainer Hugo Broos war selbstkritisch: "Ich habe mein Team nicht wiedererkannt. Wir waren nicht die unbezwingbaren Löwen, sondern zahme Löwen. Das müssen wir ändern." In der zweiten Halbzeit zeigten seine taktischen Änderungen aber Wirkung und Kamerun gewann. Kamerun ist damit alleiniger Tabellenführer in der Gruppe A und führt mit vier Punkten vor Burkina Faso, Gabun (beide 2) und Guinea-Bissau (1).

jw (mit sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema