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(Außer-)irdische Denk-Welten

Darf Europa zu einer "Festung" werden? Herrscht in Frankreich Antisemitismus? Und: Haben Sie beim Lesen schon mal darüber nachgedacht, ob es außerirdisches Leben gibt?

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EU - Flüchtlingspolitik


Hallo, ohne ein Patentrezept zu wissen, bin ich dafür, Flüchtlingen, die um ihr Leben fürchten mussten, zu helfen. Ich bin aber dagegen Leute aufzunehmen, die das Asylrecht missbrauchen.
Uwe Richter


Man könnte denken, dass wir auf einer kleinen Welt leben! Da wäre es doch angebracht, wenn jeder Mensch an dem Ort leben könnte an dem er möchte. Klingt doch sehr schön? Nur gibt es da ein Problem mit den vielen Rassen und Kulturen. In der Schweiz wo ich her komme, also Europa, versuchen die Menschen miteinander klar zu kommen um ein sicheres und vielleicht auch glückliches Leben zu führen. Bestimmt wollen dass die Menschen z.B. in Afrika auch. Aber ich finde, das sollten wir alle in dem Land machen in dem wir zur Welt gekommen sind. Ferien für eine bestimmte Zeit wären machbar, genau so wie Arbeit in einem anderen Land. Bei den Fremdarbeiter sollte es aber eine Prozentgrenze geben, auf die Einwohnerzahl berechnet bei der es keine Probleme mit zu hohen Arbeitslosen zahlen gibt.

Natürlich müssen wir selektieren was die Qualifikation angeht. Meistens gilt wer eine höhere Bildung besitzt hat auch ein besseres Sozialverhalten. In den letzten Jahren hat es dramatisch an Kriminalität zugenommen. Von all diesen Delikten ist der Ausländeranteil enorm in Europa. Daher finde ich es gut, dass man Europa zu einer "Festung" macht.
Sascha Büeler

Solange wir Waffen aller Art überall hin verkaufen müssen wir mit Flüchtlingen rechnen die zu uns kommen um in Frieden zu Leben. Nicht nur dass sich am Waffengeschäft die Dickbäuche weiteren Speck zu legen, nein diese schreien auch am lautesten wenn wieder mal hunderte oder mehr nach Frieden und Nahrung rufen.
Walter Stutterich

Scharon ruft französische Juden nach Israel - Frankreich ist empört


Frankreich ist ein laizistischer Staat, dessen Gesellschaft auf der Gleichheit aller Bürger beruht, unabhängig von ihrer Glaubenszugehörigkeit. Vor dem Staat spielen Glaubensgemeinschaften an sich also keine Rolle.

Ich bewerte Scharons Äußerungen als eine unzulässige Einmischung eines fremden Staatsoberhauptes in die inneren Angelegenheiten Frankreichs. Dieses inakzeptable und vertrauenbrechende Verhalten sollte Chirac, bis zu einer offiziellen Entschuldigung Scharons, durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen verdeutlichen.
Th. v. Hahn

Nein, seine Äußerungen sind skandalös und werden ja auch von vielen Juden in Frankreich so beurteilt. Es gibt in Westeuropa keine Regierung die Antisemitismus unterstützt; alle Regierungen bekämpfen derartige Tendenzen zu Recht. Unter diesem Hintergrund sind die aktuellen Äußerungen nicht akzeptabel und sollten auch öffentlich scharf kritisiert werden.
Herbert Almus

Ich halte Scharons Aussagen für überflüssig. Es ist gut, dass es Israel gibt, besonders für alle Juden, die außerhalb Israels leben, weil sie wissen, dass es ein Land gibt, in dem sie immer willkommen sind, sollten die Verhältnisse in ihrer Heimat sich gegen sie kehren. Dies ist in Frankreich doch trotz der massiv angestiegenen antisemitischen Vorfälle nicht der Fall.
E.W. Oberndorf

Staatsterroristen gehören a priori nicht zu Staatsbanketten nach Paris, sondern als Kriminelle bei Wasser und Brot vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag.
H.-J. Schirmer

Außerirdisches Leben


Nach meiner Ansicht muss ein intelligentes Leben schon immer existiert haben, dass das ganze Weltall durchdringt und sich darin in seiner Gesamtheit offenbart. Unsere Vorstellung des Lebens beschränkt sich gewöhnlich auf das auf dieser Erde bestehende Leben (und Sterben), das aber nur als ein Produkt, vielleicht nur als eine Abart oder gar als ein "Geschwür" des eigentlichen, höheren Lebens betrachtet werden könnte. Der Versuch, irgendwo anders im Weltall Leben zu entdecken, vergleiche ich mit der Suche nach der Brille auf der Nase.

Frank J. Klein

Die Frage, ob es außerirdische Zivilisationen gibt, muss logischerweise mit ja beantwortet werden. Logischerweise deswegen, weil das Bekenntnis zur Unbegrenztheit des Raumes, die unbegrenzt große Anzahl an Zivilisationen bedingt. Ob die gleichen physikalischen, biologischen, chemischen Gesetze gelten, sei dahingestellt. So unwirklich die Idee scheinen mag, vielleicht birgt jedes einzelne Atom eine eigene Welt in sich, vielleicht sind wir nur ein x-beliebiges (allerdings sich äußerst wichtig nehmendes), Atom in einem viel größeren System.
Hendrik Gottschalk

Die Rettung der Lesekultur


Was für die Musik gilt, sollte auch für das Lesen gelten. Beides sind meine Lieblingsbeschäftigungen. Für meine Frau fertige ich Exzerpte, die Grundlage für Diskussionen bilden. Jugendlichen sollte man ihrem Alter entsprechende Bücher in die Hand drücken. Anleitung und Vorbild sind wichtig. Leider verhindert bei vielen das anstrengende Berufsleben die Muse zum Lesen. Seit dem ich nicht mehr berufstätig bin, genieße ich die Zeit in Ruhe lesen zu können. Da ich gerne Bücher kaufe müssen einige Titel warten, bis sie "verarbeitet" werden.
Helmut Sengstmann, Alicante

Zur Rettung der Lesekultur kann ich hauptsächlich beitragen, indem ich in Gesprächen mit anderen immer wieder Bücher erwähne, die ich z. Zt. lese oder gelesen habe. In jedem Falle muss ich auch erwähnen, was an den Büchern gut war und weshalb sie mir gefielen. Einmal hatte ich sogar die Gelegenheit, einen Artikel über ein Buch, das ich gerade las, in unserer Tageszeitung zu veröffentlichen. Es wäre gut, wenn z. B. die Deutsche Welle ihre Leser im Internet einladen würde, Buchbesprechungen einzusenden. An so etwas würde ich mich gerne beteiligen.
Thomas Hofer

Wenn wir nur allen Kindern beibringen könnten, wie schön es ist lesen zu können. Die Welt der Phantasie wartet auf uns...
Frau Pereira, Vanda S. Costa


Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.

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  • Datum 24.07.2004
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