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Aktuell Amerika

Außenseiter macht Hillary Clinton Konkurrenz

Im Vergleich zu Hillary Clinton ist Martin O'Malley ein No-Name. Als der Demokrat seine Kandidatur um die US-Präsidentschaft bekannt gibt, stellt er genau das als seinen Vorteil dar.

Der frühere Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley, teilte gegen die ehemalige First Lady und gegen Jeb Bush aus: "Die Präsidentschaft ist keine Krone, die zwischen zwei adligen Familien hin- und hergereicht wird", sagte O'Malley. Der jüngere Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush hat ebenfalls Präsidentschaftsambitionen.

Der 52-jährige Demokrat Martin O'Malley präsentiert sich als junges Gesicht der neuen demokratischen Generation, der den "amerikanischen Traum wiederbeleben" will. Ein Seitenhieb gegen die 67 Jahre alte Clinton.

Martin O'Malley und seine Frau Katie (Foto: REUTERS)

O'Malley ist für neue Gesichter im Weißen Haus

Seine politische Karriere begann der in Washington geborene O'Malley im Stadtrat der Ostküstenmetropole Baltimore. In seiner Zeit als Bürgermeister (1999 - 2007) sorgte er für Wirtschaftswachstum und senkte die hohen Kriminalitätsraten. Dabei setzte er auch umstrittene Polizei-Taktiken durch, die bis heute als diskriminierend gelten.

Vorwahlkampf kann beginnen

Der Vater von vier Kindern gilt dennoch als ausgesprochener Liberaler. Er ist für die Abschaffung der Todesstrafe, die weitere Legalisierung der Homo-Ehe, für bezahlbare Bildung, die Erhöhung des Mindestlohns und strengere Waffengesetze. O'Malley lebt mit seiner Familie in Baltimore. Neben ihm und Clinton hat auch der unabhängige Senator Bernie Sanders aus Vermont offiziell seine Kandidatur erklärt.

Nachdem er seinen Hut in den Ring geworfen hat, will der Demokrat in Iowa und New Hampshire für sich werben. In den beiden US-Bundestaaten wird der Vorwahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur eröffnet.

nem/sc (dpa, rtr)

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