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Afrika

Attentat in Guinea

Guineas Machthaber Camara

Der Staatschef von Guinea ist nach einem Attentatsversuch am Freitag zur medizinischen Behandlung nach Marokko geflogen worden. Am Abend zuvor hatte der Kommandeur der Präsidentengarde auf Hauptmann Moussa "Dadis" Camara geschossen und ihn dabei verletzt. Informationsminister Idrissa Cherif sagte, der Präsident sei außer Lebensgefahr. "Alles ist unter Kontrolle." Es ist das erste Mal seit dem Militärputsch vom Dezember 2008, dass der seitdem regierende Camara das westafrikanische Land verlassen hat. Mehrfach geplante Auslandsreisen hatte er bisher immer aus Angst vor einem Putsch in letzter Minute abgesagt. Auslöser der Revolte gegen Camara war offenbar ein Streit über die vom Staatschef veranlasste Festnahme mehrerer Offiziere.

db (dpa/afp)