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Fußball

Atletico und Bilbao im Finale

Rein spanisches Finale in der Fußball-Europa-League: Athletic Bilbao setzt sich gegen Sporting Lissabon durch. Die Basken gewinnen durch einen Last-Minute -Treffer mit 3:1. Atletico Madrid bezwingt Valencia mit 1:0.

Schalke-Bezwinger Athletic Bilbao setzte sich im Duell mit Sporting Lissabon durch. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel standen die Spanier zu Hause unter Druck. Von Beginn an zeigten sie vollen Einsatz und gingen durch Markel Susaeta früh in Führung (17. Minute). Lissabon war vor allem bei Standardsituationen gefährlich. Kurz vor der Pause konnte Bilbaos Abwehr einen Ball nicht entscheidend klären, diese Gelegenheit nutzte Ricky van Wolfswinkel zum Ausgleich für die Gäste (44.). Postwendend schlug Bilbao wieder zu: Ibai Gomez Perez traf zur verdienten 2:1-Pausenführung für die Mannschaft aus dem Baskenland (45.+1).

Athletic Bilbaos Markel Susaeta Jubelt über seinen Treffer zum 1:0 gegen sporting Lissabon 26 April 2012. EPA/LUIS TEJIDO +++(c) dpa - Bildfunk+++

Susaeta erzielte seinen fünften Treffer in dieser Europa League Saison

In der zweiten Hälfte entwickelte sich eine packende Partie: beide Teams versuchten die drohende Verlängerung abzuwenden. Sowohl Bilbao als auch Sporting trafen einmal den Pfosten des gegnerischen Kastens. Als sich alle schon auf eine Zugabe eingestellt hatten, fiel doch noch die Entscheidung: Fernando Llorente erzielte nach einer Hereingabe aus kurzer Distanz den 3:1-Siegtreffer (88.). Nach dem Schlusspfiff feierte das ganze Stadion den größten internationalen Erfolg des Vereins, seit dem Finaleinzug im UEFA-Pokal 1977.

Atletico schockt Valencia

Zweikampf zwischen Mittelfeldspielern vom FC Valencia und Atletico Madrid 26 April 2012. EPA/Manuel Bruque +++(c) dpa - Bildfunk+++

Valencia war besser, Atletico effektiver

Der FC Valencia stand vor der Aufgabe, die 2:4-Niederlage gegen Atletico Madrid aus dem Hinspiel wettzumachen. Die Gastgeber agierten zunächst hektisch und wenig genau im Spielaufbau. Mitte der ersten Hälfte aber stabilisierte sich Valencia und dominierte die Partie. Sergio Canales verpasste gleich mehrere Gelegenheiten zum Führungstreffer. Das rächte sich in der zweiten Halbzeit. Madrids Spielmacher Diego setzte mit einem tollen Zuspiel Adrian Lopez im Strafraum in Szene, der nahm den Ball mit der Brust an und vollendete mit einem satten Schuss in den linken Winkel (60.).

Damit waren Valencias Hoffnungen dahin, die Mannschaft von Trainer Unai Emery brauchte zu diesem Zeitpunkt drei Treffer zum Weiterkommen. Trotz der günstigen Lage schwächte sich Atletico dann selbst. Grund war ein Handspiel von Valencias-Stürmer Tino Costa im Strafraum von Atletico. Schiedsrichter Damir Skomina (Slowenien) hatte die Hand von Madrids Tiago am Ball gesehen und zunächst auf Strafstoß entschieden, nahm diese Entscheidung nach Rücksprache aber zurück. Trotzdem kam es zu minutenlangen Tumulten. Wegen zweier klarer Tätlichkeiten flog Tiago danach völlig zu Recht vom Platz (79.). Danach war die Luft raus aus dieser Partie. Es blieb beim 1:0 für die Gäste aus Madrid, die sich nun auf das Finale am 9. Mai in Bukarest freuen dürfen.