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Kultur

Atlas macht Umweltzerstörung anschaulich

Die UN rufen die Menschen weltweit zum sparsameren Umgang mit Rohstoffen auf. Dazu wurde in Genf ein Atlas mit erschreckenden Satellitenbildern über den Wandel der Umwelt in den vergangenen 30 Jahren veröffentlicht.

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Die Mündung des Gelben Flusses in China

Der Atlas soll vor allem Bewohnern von industrialisierten Staaten zeigen, wie ihr Lebensstil die Umwelt zerstören kann. "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", sagte Pascal Peduzzi, ein Umweltwissenschaftler des UNEP. Unter Verwendung von Aufnahmen des Geologischen Dienstes der USA und der US-Weltraumbehörde NASA zeigen die Bilder dramatische Veränderungen in der Umgebung von Städten wie Peking, Dhaka, Delhi und Santiago: die Zerstörung von Ackerland, die Verschmutzung von Flussbetten, das Verschwinden von Wasservorräten und vieles mehr.

Die Städte verbrauchten einen Großteil der Ressourcen wie Wasser, Holz und Metalle, heißt es in dem Bericht. "Sie produzierten zudem eine bedeutende Menge an Haushalts- und Industrieabfällen sowie Abwässer und Treibhausgase", erklärte der deutsche UNEP-Direktor Klaus Töpfer. Das wirke sich auch auf Gebiete außerhalb ihrer geographischen Grenzen aus.

DW-WORLD stellt drei Damals-heute-Bilder vor, die das Ausmaß der ökologischen Veränderungen verdeutlichen.

Beispiel 1: Der gelbe Fluss in China

An der Mündung des zweitlängsten Flusses in China ist in den letzten zwei Jahrzehnten neues, mehrere hundert Kilometer langes Land aufgeschüttet worden. Es besteht aus dem "Dreck", der vom Fluss mitgeführt wird. Bild eins zeigt die Flussmündung im Mai 1979 - Bild zwei im Mai 2000.

1979 China Gelber Fluss Umweltatlas der UNEP
2000 China Gelber Fluss Umweltatlas der UNEP

2000 China Gelber Fluss

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