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Aktuell Europa

Athen verhandelt über Sparmaßnahmen

Die griechische Regierung ist sich uneinig, ob sie die von den Geberländern geforderten Sparanstrengungen akzeptieren soll. Dazu gehören unter anderem Lohnkürzungen um bis zu 25 Prozent.

Im Streit um neue Hilfsgelder für das verschuldete Griechenland konnte bis Sonntagabend keine Einigung erzielt werden. Der parteilose Ministerpräsident Lucas Papademos traf sich mit seinen Koalitionspartnern, um über die von den Geberländern geforderten Sparanstrengungen zu beraten. Dazu gehören unter anderem Lohnkürzungen von bis zu 25 Prozent. Der Regierung gehören Sozialisten, Konservative und einige kleinere Rechtsparteien an.

Zuvor war Papademos mit Vertretern der Troika von EU, Internationalem Währungsfond und Europäischer Zentralbank zusammengetroffen. Die Geberländer bestehen als Gegenleistung für ein weiteres Rettungspaket von mindestens 130 Milliarden Euro Reformen. Besonders umstritten sind Einsparungen und Lohnkürzungen. Alle anderen Streitfragen seien zufriedenstellend gelöst worden, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter.

In Deutschland mahnten Politiker der Regierungskoalition, Griechenland müsse auf jeden Fall sparen. Nur wenige Reformen seien unter Dach und Fach, kritisierte der Parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag, Peter Altmaier (CDU). FDP-Generalsekretär Patrick Döhring forderte, der Mindestlohn müsse gesenkt werden: Griechenland habe einen der höchsten Mindestlöhne in der EU.

det / gmf (dapd, dpa, rtr)