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Raumfahrt

Astronauten absolvieren 200. Außeneinsatz an der ISS

Die US-Raumfahrerin Peggy Whitson hält einen Rekord: Keine Frau war so oft im offenen Weltall. Auch bei einem Jubiläums-Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation war die 57-Jährige dabei.

Weltall Astronautin Peggy Whitson (picture-alliance/AP Photo/NASA)

Die Astronautin Peggy Whitson arbeitet im Weltall

Zum 200. Mal haben sich Astronauten zu Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation ISS begeben. Diesmal verrichteten zwei amerikanische Raumfahrer wichtige Wartungsarbeiten an der Station. "Es war ein höchst erfolgreicher Spacewalk", sagte ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde NASA, als die ISS-Kommandantin Peggy Whitson und ihr Kollege Jack Fischer in die Station zurückkehrten. Alle wichtigen Arbeiten seien erledigt worden.

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Mit 4 Stunden und 13 Minuten dauerte der Jubiläumseinsatz kürzer als die geplanten sechseinhalb Stunden. Der Ausstieg hatte sich wegen eines Problems mit einem Kühlsystem um gut eine Stunde verzögert. Das Problem konnte aber behoben werden.

Seit dem Start des milliardenschweren Gemeinschaftsprojektes ISS verlassen Raumfahrer aus den USA, Russland, Europa, Kanada und Japan regelmäßig den Außenposten der Menschheit für Reparaturen und Wartung. Als erste hatten die Amerikaner Jerry Ross und Jim Newman am 7. Dezember 1998 Montagearbeiten an der ISS vorgenommen. Seit 2000 ist das fliegende Forschungslabor, das 100 Millionen Dollar kostete, dauerhaft bewohnt. Es fliegt in einer Höhe von etwa 400 Kilometern um die Erde.

Neunter Ausstieg für Whitson

Für Whitson war es der neunte Ausstieg, sie ist die Frau mit den meisten Außeneinsätzen im Weltraum. Zudem liegt sie mit einer addierten Zeit von 57 Stunden und 35 Minuten draußen im All auf Platz fünf aller Astronauten, die sich frei im Weltraum bewegten.

Der 43-jährige Fischer stieg zum ersten Mal ins freie Weltall aus. Die beiden Raumfahrer montierten unter anderem einen Behälter mit Elektronik und reparierten die Isolation eines japanischen Roboterarms. Zudem befestigten sie einen Schutzschild an einer Dockingstation, an der später einmal Raumtaxis anlegen können, die derzeit noch entwickelt werden. Derzeit leben und forschen in der Schwerelosigkeit über der Erde noch der Franzose Thomas Pesquet sowie die Russen Oleg Nowizki und Fjodor Jurtschichin.

kle/rk (dpa, afpe, rtre)

 

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