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Kultur

Astrid Lindgrens Wohnung wird Museum

Ihre Stadtwohnung war Kinderbuchautorin Astrid Lindgren bis zuletzt ein Refugium. Hier dachte sie sich die Abenteuer ihrer Kinderfiguren aus. Jetzt werden die Privaträume in Stockholm für die Öffentlichkeit freigegeben.

Passend zum 108. Geburtstag von Astrid Lindgren (1907 - 2002) macht die Familie der berühmten Kinderbuchautorin ihren Fans ein Geschenk. Ab 14. November 2015 können Besucher die Wohnung von Lindgren in Stockholm persönlich besichtigen. Bislang gab es nur einen virtuellen Rundgang auf der Homepage der Autorin. Jahrelang waren die privaten Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, erst ein gemeinsamer Beschluss der Erben änderte dies.

In ihrer Stockholmer Stadtwohnung lebte die schwedische Erfolgsautorin mehr als 60 Jahre, anfangs auch mit ihren zwei Kindern und ihrem späteren Mann. Demnächst können sich Touristen vor Ort ein eigenes Bild vom privaten Lebensumfeld der Kinderbuchautorin machen. Vorerst dürfen sich nur kleine Gruppen durch das Zuhause der Erfinderin von "Pippi Langstrumpf" führen lassen, sagt die Organisatorin, Jessica Bab Bonde, im Interview mit der Presseagentur dpa.

Astrid Lindgren starb 2002 im Alter von 94 Jahren in ihrer Stockholmer Wohnung. Bei der Beerdigung, an der auch die Mitglieder des schwedischen Königshauses und der Premierminister teilnahmen, säumten Hundertausende von Menschen die Straßen in Stockholm. Hinter ihrem Sarg gingen ein kleines Mädchen und ein weißes Pferd. Im südschwedischen Småland ist sie begraben.

Lindgren gilt als wichtigste Kinderbuchschriftstellerin des 20. Jahrhunderts. Ihre Bücher wurden in 96 Sprachen übersetzt und haben sich rund um den Globus mehr als 150 Millionen Mal verkauft. Mehrere Kinderromane wurden auch erfolgreich verfilmt.

hm/ld (dpa, astrid-lindgren.de)

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