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Wirtschaft

Asien: Geldschleusen geöffnet

Die wichtigsten Zentralbanken in Asien und dem Pazifikraum haben sich am Donnerstag an den weltweiten Stützungsaktionen der Notenbanken für die Geldmärkte beteiligt. Die Bank von Japan stellte den Geschäftsbanken des Landes erstmals fast 30 Milliarden Dollar zur Verfügung, während die australische Zentralbank umgerechnet eine Milliarde Dollar in den Markt gab - mehr als doppelt so viel wie erwartet. Die Währungsbehörde in Hongkong bot den dortigen Banken umgerechnet 500 Millionen Dollar an, nachdem Gerüchte über eine Schieflage der Bank of East Asia aufgekommen waren, die sich später aber nicht bestätigten. In China senkte die Zentralbank den Zinssatz für ein 28 Tage laufendes Geschäft auf 3,12 Prozent und damit bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage. Sie lockerte damit ihre Geldpolitik weiter, nachdem sie bereits Mitte des Monats den Leitzins überraschend gesenkt hatte.