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Aktuell Kultur

ART Cologne 2014 ging erfolgreich zu Ende

Mit internationalem Publikum und guter Verkaufsbilanz schloss die Kunstmesse ART Cologne ihre Pforten. Stark nachgefragt waren Arbeiten junger Künstler. Den ART Cologne Award 2014 erhielt das Künstlerkollektiv FORT.

Art Cologne 2014 EINSCHRÄNKUNG

Blickfang auf der Kölner Kunstmesse: Skulptur des polnischen Künstlers Gregor Gaida

Vier Tage lang konnten sich Sammler, Galeristen, Künstler und Kunst-Interessierte auf der renommierten Kunstmesse über die neusten Trends in der Kunst und über Klassische Moderne und Nachkriegskunst informieren. Wichtige Galerien seien nach Jahren der Abstinenz wieder an den Rhein zurückgekehrt, bilanziert der Direktor der ART Cologne Daniel Hug zufrieden die Messe, die am Sonntag (13.04.2014) zu Ende ging. "In diesem Jahr konnten wir einige hochkarätige Neuzugänge begrüßen und die Angebotsqualität erneut steigern." Die Galerie Nagel Draxler (Berlin/Köln) konnte gute Abschlüsse verbuchen: "Wir hatten Sammler aus Frankreich und Belgien am Stand und haben insbesondere unsere jungen Künstler gut verkauft."

Art Cologne 2014: Gewinnerinnen des ART Colgne Award 2014 - Jenny Kroll und Anna Jandt

Glückliche Gewinnerinnen: Jenny Kroll (Mitte links) und Alberta Niemann (Mitte rechts) vom Künstlerkollektiv FORT

Am Stand der Wiener Galerie Elisabeth & Klaus Thoman gab es doppelten Grund zur Freude: das Künstlerkollektiv FORT, das durch die Galerie vertreten wird, bekam den diesjährigen ART Cologne Award "New Positions 2014" verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und einer der wichtigsten Nachwuchspreise, verbunden mit einer Einzelausstellung in der Kölner Artothek. Die Künstlerinnen Jenny Kropp und Alberta Niemann greifen mit hintergründiger Ironie und viel Witz Alltagssituationen auf und transferieren sie in Rauminstallationen oder Objekte.

Art Cologne 2014

Angeregte Fachgespräche auf der ART Cologne 2014.

Auch andere Galerien waren mit der Resonanz zufrieden, die Verkaufsabschlüsse wurden insgesamt sehr positiv bewertet. Ein Gemälde von Gerhard Richter ging zum Beispiel für über eine Million Euro an einen Sammler. Fotoarbeiten von Ai Weiwei wurden für 25.000 Euro verkauft. Großformate der deutschen Fotokünstlerin Candida Höfer für 65.000 Euro. "Hier kommt das fachkundigste Publikum zusammen, das man in Deutschland treffen kann" stellt der Stuttgarter Galerist Klaus Gerrit Friese fest. "Wir haben vor allen jungen Künstlern großartig verkauft und schließen mit einem hervorragenden Ergebnis ab", so die Bilanz der Münchner Galerie Jahn.

hm/jb (ART Cologne/Welt))