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Fußball

Arsenal in der Königsklasse dabei

Die Weltmeister Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski spielen mit dem FC Arsenal in der Champions League. Enttäuschte Gesichter gab es dagegen in Österreich.

Viel hätte nicht gefehlt, da hätte die noch junge Champions-League-Saison ihre erste Sensation erlebt: Der FC Arsenal ist knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt und sicherte sich im Rückspiel gegen Besiktas Istanbul mit einem knappen 1:0 (1:0)-Sieg einen Platz in der Königsklasse. Das Team von Trainer Arsène Wenger schaffte es nach dem torlosen Hinspiel damit zum siebten Mal in Serie über die Playoffs den Platz in der Königsklasse.

Sanchez Tor ist 25 Millionen Euro wert

Neuzugang Alexis Sanchez gelang kurz vor der Pause das Goldene Tor für die Londoner, das rund 25 Millionen Euro wert sein dürfte - so viel bringt der Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Özil und Mertesacker standen in der Arsenal-Startelf, Podolski blieb dagegen 90 Minuten auf der Bank sitzen. Durch das Weiterkommen der "Gunners" rutscht der FC Schalke 04 bei der Auslosung am Donnerstag in Lostopf zwei. Bayer Leverkusen, das sich in den Playoffs souverän gegen den FC Kopenhagen durchsetzte, wird nun aus Topf drei gezogen.

Für den FC Salzburg zerplatzten dagegen zum siebten Mal nacheinander die Träume von einer Champions-League-Teilnahme. Der österreichische Meister scheiterte nach dem 2:1-Hinspielsieg durch ein 0:3 (0:2) beim schwedischen Vertreter Malmö FF. Der Ex-Bremer Markus Rosenberg (11./Foulelfmeter/84.) und Magnus Eriksson (19.) besiegelten das Aus der Salzburger, die seit der Übernahme durch Red Bull im Jahr 2005 noch nie den Sprung in die Champions League geschafft haben.

Bilbao darf jubeln

Athletic Bilbao setzte sich in seiner neuen Arena mit 3:1 (0:0) gegen den SSC Neapel durch. Acht Tage nach dem 1:1 im Hinspiel schien Marek Hamsik (47.) die Italiener auf Kurs zu bringen. Doch ein Doppelpack von Aritz Aduriz (61./69.) und Ibai (74.) drehten das Spiel zugunsten der Basken. Die Playoff-Verlierer spielen nun in der Europa League weiter. Schon am Dienstag hatten sich fünf Landesmeister für die Gruppenphase er Champions League qualifiziert. Zyperns Champion APOEL Nikosia und BATE Borissow aus Weißrussland schafften ebenso den Sprung in die Königsklasse wie NK Maribor aus Slowenien. Auch die Stammgäste FC Porto und Zenit St. Petersburg buchten ihren Platz in der Champions League. Durch das Weiterkommen von Porto rutschte Borussia Dortmund in Lostopf zwei ab und muss sich damit erneut auf einen schweren Gegner aus Topf eins einstellen.

jw/sn (mit sid/dpa)

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