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Wort der Woche

Arschgeweih

Haben Sie schon mal einen Hirsch gesehen, der das Geweih hinten trägt? Manche Menschen haben aber gerade an dieser Stelle eines.

Beim Arschgeweih handelt es sich um eine längliche Tätowierung direkt über dem Hintern – umgangssprachlich als Arsch bezeichnet. Diese erinnert in ihrer Form an ein Hirschgeweih. Im Unterschied zur Tierwelt der Hirsche sind es bei den Menschen vor allem die Frauen, die diese Verzierung auf der Haut tragen. Inzwischen ist das Arschgeweih eher peinlich geworden. In den 1990er Jahren, als es noch in Mode war, verdienten die Tätowierstudios gut daran – heute sind es die Hautärzte. Sie dürfen mit Laserstrahlen den inzwischen ungeliebten Hautschmuck wieder entfernen. Nur der Spielzeugpuppe Barbie malte man erst 2009 ein Arschgeweih auf. Wem das nicht gefällt, der kann es einfach abkratzen. Das ist auch viel billiger als eine Laserbehandlung.

Autorin: Raphaela Häuser

Redaktion: Beatrice Warken

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