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Kultur

Arnold-Bode-Preis für den documenta-Künstler Romuald Hazoume

Der documenta-Künstler Romuald Hazoume hat den diesjährigen Arnold-Bode-Preis bekommen. Der aus dem westafrikanischen Benin stammende Hazoume nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Samstagabend in der Kasseler documenta-Halle entgegen. Die Jury des 1980 gestifteten Preises würdigte den 45- Jährigen als herausragenden Repräsentanten einer neuen Generation schwarzafrikanischer Künstler. "Selbstbewusst und unbekümmert, zielsicher, höchst reflektiert und listenreich bedient er sich der Formen aus dem Fundus der großen Kunsttradition seines Landes."

Documenta-Chef Roger Buergel sagte in seiner Laudatio, Hazoume habe "etwas geschafft, von dem ich gar nicht wusste, dass man es schaffen kann: Romuald ist aus der unentschiedenen, indifferenten, manchmal widersprüchlichen Kunstwelt einfach ausgeschert". Hazoumes Werke hätten eine eigene Autonomie. "Und Romuald selbst hat eine Gabe: Er ist ein Element unmittelbarer und unwiderstehlicher Energie."