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Pressemitteilungen

Armin Laschet: Bei Diskussion über Terrorgefahren „sorgsam differenzieren“

NRW-Integrationsminister im Gespräch mit DW-RADIO

Bei der Diskussion über Terrorgefahren in Deutschland hat sich der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), für „eine sorgsame Differenzierung“ ausgesprochen. „Die überwiegende Zahl der bei uns lebenden Muslime hat mit Terroranschlägen wie denen vom 11. September 2001 genauso wenig zu tun wie ich als Katholik mit Anschlägen der IRA in Nordirland“, sagte Laschet in einem Gespräch mit DW-RADIO. Muslime dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden.

Trotz der von radikalen Islamisten ausgehenden Gefahren sei der Dialog der Kulturen nicht gescheitert. Dieser Dialog erreiche bisher allerdings „nicht die Mehrheit der einfachen Menschen“, so der CDU-Minister, der zugleich für islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen plädierte. Einwanderern und Kindern müsse der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit erleichtert werden: „Jede Einbürgerung ist ein Integrationserfolg“, so Laschet. Die Einführung von doppelten Staatsbürgerschaften, etwa von in Deutschland lebenden Türken, lehnte der Jurist ab.

5. September 2006
232/06

  • Datum 05.09.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/959s
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