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Musik

Ariana Grande soll Ehrenbürgerin von Manchester werden

Damit möchte die Stadt Manchester die US-Sängerin für die Organisation des "One Love"-Benefizkonzerts ehren. Ende Mai hatte ein Selbstmordattentäter nach ihrem Konzert 22 Menschen getötet.

Rund 3,4 Millionen Euro hatte das Benefizkonzert "One Love" für die Opfer des Selbstmordanschlags von Manchester eingespielt. Für die Organisation der Veranstaltung soll die US-Sängerin Ariana Grande nun zur Ehrenbürgerin der englischen Stadt ernannt werden. Die Stadt erwägt zu diesem Anlass eine Regeländerung der Ehrenbürgerschaft. In Zukunft könnten dadurch auch Menschen, die nicht in der Stadt wohnen, zu diesen ernannt werden. Darüber werde der Stadtrat bei seiner kommenden Vollversammlung im Juli debattieren, wie dieser am Mittwoch bekannt gab.

Der Leiter des Stadtrates sagte, man könne stolz darauf sein, wie Manchester "mit Liebe und Mut anstatt Hass und Angst" auf das Attentat vom 22. Mai reagiert habe. Ariana Grande habe diese Reaktion beispielhaft vorgelebt, so Richard Leese. Daher sei es ein passender Moment, die Regeln für die Ehrenbürgerschaft zu ändern. 

Liam Gallagher (links) und Chris Martin beim One Love-Benefizkonzert in Manchester (Foto: Getty Images/Dave Hogan for One Love Manchester)

Singen gegen den Terror: Liam Gallagher (l.) und Chris Martin beim "One Love"-Benefizkonzert in Manchester

Rund 50.000 Menschen hatten das Konzert in der Manchester Arena verfolgt, Millionen sahen die Live-Übertragung auf ihren Fernsehbildschirmen oder im Internet. Neben der 23-jährigen Ariana Grande standen auch Popgrößen wie Katy Perry, Justin Bieber, Miley Cyrus und Coldplay auf der Bühne.

Am 22. Mai hatte sich ein Selbstmordattentäter nach dem Konzert der US-Sängerin in der Manchester Arena in die Luft gesprengt. Dabei wurden 22 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Ariana Grande hatte daraufhin mehrere Auftritte ihrer Tour abgesagt und das Benefizkonzert "One Love" organisiert.

sf/nw (dpa)

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