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Argentinien

Argentiniens Ex-Vizepräsident Boudou verhaftet

Wegen angeblicher Geldwäsche und illegaler Bereicherung ist Amado Boudou jetzt festgenommen worden. Damit geht ein weiteres ehemaliges Regierungsmitglied der Ex-Präsidentin Cristina Fernandez in Haft.

Die Polizei hat den ehemaligen Vizepräsidenten und Ex-Wirtschaftsminister Argentiniens, Amado Boudou, verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Politiker illegale Bereicherung und Geldwäsche während seiner Amtszeit vor. Nach Julio De Vido, Planungsminister unter Ex-Präsidentin Cristina Fernandez, ist Boudou jetzt der zweite Minister der ehemaligen Regierung, der sich in Untersuchungshaft befindet.

Vorwurf der Korruption von 2009 bis 2015

Unter anderem soll Boudou 2009, kurz nach seiner Ernennung zum Wirtschaftsminister, über Strohmänner die einzige private Gelddruckerei Argentiniens gekauft haben. "Die kriminellen Handlungen wurden mindestens seit August 2009 geplant und setzten sich bis zum Ende der Amtszeit als Vizepräsident im Dezember 2015 fort", heißt es im Haftbefehl. Boudou bestreitet die Anschuldigungen.

Die Vorwürfe gegen ihre ehemaligen Kabinettsmitglieder sind ein schwerer Schlag für Fernandez, die vorherigen Monat für die argentinische Hauptstadt Buenos Aires in den Senat gewählt wurde. Auch ihr wird Korruption zur Last gelegt, sie steht allerdings durch ihre Stellung als Senatorin unter politische Immunität.

 

tcw/kle (dpa, rtr)