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Wirtschaft

Argentinien setzt auf den "Argentino"

Eine neue Währung soll es jetzt richten: Das krisengeschüttelte Argentinien will mit Hilfe des "Argentino"die Bindung der bisherigen Landeswährung Peso an den Dollar beenden.

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Mit dem "Argentino" werde das Land den geordneten Ausstieg aus der jahrzehntelangen Bindung des Peso an den Dollar schaffen, sagte Rodolfo Frigeri, der Sekretär für Finanzen und Staatseinkünfte. "Wir können nicht ausschließen, dass die neue Währung mit der Zeit an Wert verliert", fügte er hinzu. Frigeri zufolge soll die neue Währung schon Anfang Januar herausgegeben werden.

Mit der Einführung einer dritten Währung neben Peso und US-Dollar will die argentinische Übergangsregierung eine Abwertung des Peso vermeiden. Dies wäre bei der bloßen Abkopplung des Peso vom Dollar zu befürchten. Millionen von Argentiniern sind in Dollar verschuldet. Sie würden bei einer Abwertung in den Bankrott getrieben werden. Den neuen "Argentino" werde man nicht in Peso umtauschen können, kündigte Friegeri weiter an.

Wie Frigeri am Mittwoch mitteilte, wird das Steuereinkommen des Landes im Dezember voraussichtlich um 23 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen.

Schwere Unruhen in der Bevölkerung hatten in der vergangenen Woche für den Rücktritt der gesamten Regierung gesorgt. Argentinen hat am Sonntag (23.12.2001) angekündigt, die Zahlungen von Zinsen auf Auslandsschulden sowie deren Tilgung auszusetzen. (hh)

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  • Datum 26.12.2001
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