Argentinien: Kokainfund in russischer Botschaft führt zu Festnahmen | Aktuell Welt | DW | 23.02.2018
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Drogenhandel

Argentinien: Kokainfund in russischer Botschaft führt zu Festnahmen

Fast 400 Kilogramm Kokain seien vor etwa einem Jahr in der russischen Botschaft in Argentinien entdeckt worden. In Verbindung mit dem Fund habe es nun Festnahmen gegeben, so Sicherheitsministerin Patricia Bullrich.

Einige der Festnahmen seien in Russland erfolgt, einige in Argentinien. Unter den Festgenommenen sind laut argentinischen Angaben ein russischer Funktionär und ein argentinischer Polizeibeamter. Ein Verdächtiger sei noch auf der Flucht und solle sich in Deutschland aufhalten.

Der Drogenfund war laut Bullrich bereits im Dezember 2016 vom russischen Botschafter in Argentinien bei den Behörden gemeldet worden. Danach sei eine 14-monatige gemeinsame Operation mit russischen Ermittlern gestartet worden. Die 389 Kilogramm Kokain seien in zwölf Koffern in einem Gebäude der diplomatischen Vertretung Russlands versteckt gewesen, so die argentinische Ministerin für Sicherheit. Das Kokain sollte wohl als Diplomatengepäck nach Russland geschickt werden.

Nach dem Fund tauschten Fahnder die Ladung heimlich gegen Mehl um und verfolgten die Sendung mit GPS-Geräten. Später griffen die Ermittler zu. 

ie/pg (dpa, rtr)

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