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Sport

Argentinien besiegt die Elfenbeinküste 2:1 (2:0)

Mitfavorit Argentinien hat mit einem 2:1 (2:0) gegen die Elfenbeinküste den Grundstein für die Achtelfinal-Qualifikation gelegt. Aber auch der Vize-Afrikameister präsentiert sich in einem hochklassigen Spiel bärenstark.

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Bester Mann auf dem Platz: Didier Drogba

Argentiniens Coach Jose Pekerman schickte wie erwartet seine zuletzt erfolgreiche Formation auf den Rasen. Jungstar Lionel Messi, der einen Muskelfaserriss zwar auskuriert, aber mehr als zwei Monate gefehlt hat, erlebte somit den Anpfiff auf der Reservebank. Seine Teamkollegen übten sofort Druck aus, die Ivorer hielten dagegen.

Mit vollem Umfang?

Pech hatten die Südamerikaner bei ihrer ersten Torchance: Einen Kopfball des aufgerückten Verteidigers Roberto Ayala konnte Jean-Jacques Tizie nicht festhalten (14.) - und es sah so aus, als ob der Ball bei der folgenden Rettungsaktion des Torhüters die Torlinie in vollem Umfang überquert hatte. Referee De Bleeckere (Belgien) ließ weiterspielen.

WM 2006 Argentinien Elfenbeinküste Torjubel Hernan Crespo

Hernan Crespo bejubelt seinen Führungstreffer

Zehn Minuten später konnte der im argentinischen Trikot auf der Tribüne sitzende Altstar Maradona dann doch jubeln. Juan Riquelmes Freistoß wehrte die Abwehr zu kurz ab und Torjäger Crespo staubte zu seinem 30. Länderspieltreffer ab. In der abwechslungsreichen Partie übernahm nun die Elfenbeinküste das Kommando. Bonaventure Kalou (30.), der starke Didier Drogba (32.) und Abdul Kader Keita (35.), der aus vier Metern Keeper Roberto Abbondanzieri per Kopf nicht überwinden konnte, ließen aber erstklassige Einschussmöglichkeiten aus. Das rächte sich: Der starke Riquelme passte traumhaft auf Saviola und der vollendete zum 2:0.

WM 2006 Argentinien Elfenbeinküste Spielszene

Javier Saviola im Kampf

Damit schien der große Wille der "Elefanten" gebrochen. In der zweiten Hälfte bestimmte Argentinien die Partie über weite Strecken. Die Zahl der Torszenen wurde deutlich weniger. Lediglich Riquelme bewies mit einigen feinen Pässen seine Klasse. Pekerman schonte seine beiden Torschützen Saviola und Crespo. Erst in den letzten 20 Minuten erarbeite sich die Elfenbeinküste wieder einige Möglichkeiten. In der 82. Minute wurden die Bemühungen schließlich belohnt. Der unermüdlich kämpfende Drogba vom FC Chelsea überwand Abbondanzieri mit einem Drehschuss aus fünf Metern.

"Sehr glücklich"

"Wir sind wunderbar gestartet und sehr glücklich. Ich denke, dass es nun auch so weiter geht. Das war ein großer Schritt", jubelte Crespo nach dem spannenden Match. Dagegen war Drogba nach der knappen Niederlage enttäuscht: "Gegen ein Team wie Argentinien geht so ein Spiel dann daneben, selbst wenn wir gut gespielt haben. Wir müssen uns jetzt erholen und es dann beim nächsten Mal besser machen."

In der so genannten Todesgruppe C treffen am Sonntag in Leipzig die Niederlande und Serbien-Montenegro aufeinander.

Argentinien - Elfenbeinküste 2:1 (2:0)

Argentinien: Roberto Abbondanzieri, Roberto Ayala, Juan Pablo Sorin, Gabriel Heinze, Nicolas Burdisso, Maxi Rodriguez, Esteban Cambiasso, Javier Mascherano, Juan Roman Riquelme (90. Pablo Aimar), Javier Saviola (75. Luis Gonzalez), Hernan Crespo (64. Rodrigo Palacio) - Trainer Jose Pekerman.

Elfenbeinküste: Jean-Jacques Tizie, Arthur Boka, Abdoulaye Meite, Kolo Toure, Emmanuel Eboue, Yaya Toure, Didier Zokora, Kanga Akale (62. Bakary Kone), Bonaventure Kalou (55. Aruna Dindane), Kader Keita (77. Arouna Kone), Didier Drogba - Trainer Henri Michel.

Schiedsrichter: Frank De Bleeckere (Belgien)

Tore: 1:0 Crespo (24.), 2:0 Saviola (38.), 2:1 Drogba (82.)

Zuschauer: 49.480 (sams)

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