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Kunst

Architektur: Neue Bauten für das Bauhaus

Ab 2019 bekommen die kostbaren Exponate aus Kunst, Architektur und Design endlich richtig viel Platz: In Berlin, Dessau und Weimar werden die Bauhaus-Museen neu- und umgebaut. Wir stellen die Gewinnerentwürfe vor.

Modernes Wohnen für modernes Leben: 1919 schuf der Architekt Walter Gropius mit dem "staatlichen Bauhaus" die entscheidende Vision für die Kulturlandschaft der Nachkriegszeit. Dabei ging es um mehr als einen neuen Baustil. Gropius brachte Handwerker und Künstler an einen Tisch, suchte nicht nach Einzellösungen, sondern nach Gesamtkunstwerken. Damit wurde das Bauhaus zur bedeutendsten Schule für Architektur, Kunst und Design des 20. Jahrhunderts.

Die Bauhaus-Museen platzen aus allen Nähten

Fast 100 Jahre später informieren Bauhaus-Museen in Berlin, Dessau und Weimar, den einst wichtigsten Wirkungsstätten, mit ständigen und wechselnden Ausstellungen zu Design, Alltagsgegenständen und natürlich Architektur, welche Visionen die Avantgarde-Bewegung von einst verfolgte. Keine leichte Aufgabe - die Räumlichkeiten sind in allen drei Städten zu klein und zu eng, nur wenige Exponate der Sammlungen können gezeigt werden.

Gewinnerentwürfe in Berlin ausgestellt

Zeit also, dass das Bauhaus mehr Platz bekommt und neu baut. Rund um das 100. Gründungsjubiläum 2019 finanziert der Bund nun in den drei Städten die notwendigen Erweiterungen oder Neubauten. Während in Berlin der Museumsbau von Walter Gropius erweitert wird, sind in Dessau und Weimar Neubauten geplant. Verspielt, filigran, zurückhaltend - die Gewinnerentwürfe von Architektenteams aus der ganzen Welt zeigen neue Bauhaus-Interpretationen.

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