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Architekten der Leere

Zu Veduten und Kapitalisten, Mythen und Eisenskulpturen führen die internationalen Ausstellungstipps dieser Woche.

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Skulptur von Eduardo Chillida vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, Quelle: dpa

Wie ein grafisches Muster wirkt Chillidas Skulptur vor dem Bundeskanzleramt in Berlin

Der spanische Bildhauer Eduardo Chillida (1924-2002) bezeichnete sich selbst als "Architekten der Leere". Er verstand es, seinen tonnenschweren Eisenskulpturen - eine davon ziert das Bundeskanzleramt in Berlin - eine unnachahmliche Leichtigkeit zu verleihen. Rund 60 seiner Werke sind noch bis zum 24. Februar auf der Ferieninsel Mallorca zu sehen. Das Caixaforum in der Hauptstadt Palma zeigt Skulpturen aus Eisen, Stahl oder Terrakotta aus den Jahren 1980 bis 2000. Dazu kommen Zeichnungen und Modelle des baskischen

Künstlers. Einer der zentralen Aspekte ist dabei Chillidas Darstellung der menschlichen Hand

Die Veduten von Jacob Philipp


Die Schau 'Jacob Philipp Hackert: Die analytische Linie der europäischen Landschaftsmalerei', Quelle: reggia di caserta

Einblick in das Werk von Jacob Philipp Hackert

In den Sälen des barocken Königspalastes von Caserta ist eine große Retrospektive des deutschen Malers Jacob Philipp Hackert (1737-1807) zu sehen. Die Schau "Jacob Philipp Hackert: Die analytische Linie der europäischen Landschaftsmalerei" vermittelt einen umfangreichen Einblick in das Werk des Malers, angefangen mit seinen ersten Werken aus Berlin, geschaffen zwischen 1760 und 1764, über seinen Pariser Aufenthalt 1765-1768 bis zu den in Italien gemalten Bildern, die in Rom, Neapel und der Toskana entstanden. Als wichtiger Wegbereiter und Repräsentant der klassizistischen Kunstauffassung etablierte Hackert sich als international gefragter Künstler und prägte bis ins 19. Jahrhundert hinein das Bild der mediterranen Landschaft. Nicht zuletzt Goethe bekundete seine Wertschätzung des Malers, indem er ihm 1811 mit der "Biografischen Skizze" ein kleines Denkmal setzte. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. April in Caserta zu bewundern.

Henry Moore und die Mythologie

Henry Moore ist einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel "Henry Moore und die Mythologie" zeigt das Pariser Museum Bourdelle mehr als 120 Werke des britischen Künstlers. Moore (1898-1986) ließ sich stark von der Natur und der Mythologie inspirieren. Charakteristisch für seine Werke sind zerfurchte und fragmentierte Körper. Die Ausstellung in dem nach dem Bildhauer Emile-Antoine Bourdelle benannten Museum dauert bis zum 29. Februar. Viele der Exponate sind Leihgaben der Stiftung Henry Moore.

Skulptur von Henry Moore, Quelle: Henry Moore Foundation

Moore: Modell einer liegenden Frau

"Das Jahrhundert des Anwalts"

der ehemalige Fiat-Chef Giovanni Agnelli, Quelle: Archivio Omega Fotocronache, Milano

Gianni: Der Chef des italienischen Kapitalismus

Eine Fotoausstellung zum Leben des ehemaligen Fiat-Chefs Giovanni ("Gianni") Agnelli (1921-2003) zeigt der "Complesso del Vittoriano" im Zentrum Roms. Mit Hilfe von mehr als 250 Bildern wird das Leben des ehemaligen "Chefs des italienischen Kapitalismus" rekonstruiert und damit auch ein Stück der Geschichte Italiens. Neben den Fotografien können die Besucher außerdem mehrere Dokumentarfilme und Fernsehinterviews mit dem Juristen Agnelli sehen. Gianni Agnelli starb am 24. Januar 2003 in Turin im Alter von 81 Jahren. Die Schau "Das Jahrhundert des Anwalts. Gianni Agnelli, ein außergewöhnliches Leben" läuft noch bis zum 30. Januar.

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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