1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Der Vergangenheit auf der Spur

Archäologen graben in Ägypten mehrere Mumien aus

Acht Mumien, zehn farbenprächtige Sarkophage und hunderte Statuetten: Forscher machen in Luxor einen großen Fund. Bald könnten sie noch mehr Schätze entdecken - sie haben nämlich auch zwei neue Grabeingänge freigelegt.

"Es war eine Überraschung, wie viel drinnen ausgestellt war", sagte Altertümerminister Chaled al-Anani nach der Entdeckung des Grabes in der Totenstadt Dra Abu el-Naga. Luxor gilt als eine der attraktivsten Städte, um das alte Ägypten kennenzulernen - unter anderem befinden sich hier das sogenannte  Tal der Könige sowie Karnak, die größte Tempelanlage des Landes.

Das nun entdeckte 3.500 Jahre alte Grab gehörte einst einem Edelmann namens Userhat, einem Richter zur Zeit der 18. Dynastie, in der Tutanchamun Pharao war. Die Forscher gehen davon aus, dass es vor rund 3.000 Jahren noch einmal geöffnet und mehr Mumien dort beigesetzt wurden, um diese vor Grabräubern zu schützen.

Ägypten Luxor Mumienfund (Getty Images/AFP/STRINGER)

Nach sechs Jahren Pause wurden die Ausgrabungen Anfang des Jahres wieder aufgenommen

Die Särge waren größtenteils gut erhalten, auch wenn einige über die Jahrhunderte zersprungen waren. Zudem fanden die Forscher mehr als 1.000 sogenannte Uschebti, kleine Grabfigürchen, die den Verstorbenen im Leben nach dem Tod helfen sollten.

Noch hat die Ausgrabung nicht alle Grabkammern vollständig freigelegt. Eine Sprecherin des Antiquitätsministeriums sagte, es deute einiges darauf, dass noch mehr Mumien gefunden werden könnten - es wurden nämlich zwei Eingänge zu neuen Gräbern entdeckt.

Ägypten Luxor Mumienfund (Getty Images/AFP/STRINGER)

Ausgrabungen in Ägypten locken Touristen an

Die ägyptischen Behörden hatten in letzter Zeit ehrgeizige archäologische Projekte angestoßen, um so Touristen ins Land zu locken. Unter anderem suchten sie im Grab von Tutanchamum nach einer geheimen Kammer, in der die Mumie seiner Stiefmutter Nofretete vermutet wurde.

mrk/pab (afp, dpa, ap)

Die Redaktion empfiehlt